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Dürfen Sportler mit Behinderung Medikamente einnehmen, die auf der Doping-Liste stehen?

gefragt von Mehlauge am 10.09.2008 um 15:44 Uhr

Viele Sportler mit Behinderung sind ja vermutlich aufgrund ihrer Behinderung auf einige dieser Medikamente angewiesen. Wer kann mir weitere Informationen zu dem Thema "Doping im Behindertensport" geben?


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anonym
beantwortet von Klettermaxi am 11. September 2008 14:36
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Wenn ein Sportler mit Behinderung auf ein Medikament angewiesen ist, das auf der Verbotsliste steht, muss er eine medizinische Ausnahme beantragen. Zuständig für die Bearbeitung dieser Anträge ist, genau wie im "normalen" Sport, die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA). Wenn der behandelnde Arzt bestätigt, dass der Sportler das Medikament braucht und es keine wirksame Alternative gibt, darf das Medikament eingenommen werden. Dann hat er auch keine Wettkampfsperre oder ähnliche Sanktionen mehr zu befürchten.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 11. September 2008 19:31
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Was glaubst Du denn, warum so viele Profis bei der Tour de France "offiziell" Asthmatiker sind?

Damit dürfen sie dann Mittel nehmen, die auf der Dopingliste stehen, weil sie die Aufnahme von Sauerstoff verbessern.

Jan Ullrich war ja auch so ein Kandidat!


Juergen63
beantwortet von Juergen63 am 10. September 2008 16:00
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Selbstverständlich kommt das Dopinggesetz auch im Behindertensport zur Anwendung. Behinderte Sportler wie Blinde, Taubstumme, Rollstuhlfahrer, Bein-Arm-Fußamputierte usw. müssen auf Grund ihrer Behinderung keine Medikamente einnehmen, die unter das Dopinggesetz fallen. Oftmals leben die Behinderten ohne Medikamente. Die meisten Medikamente mit aufputschenden Wirkungen werden bei akuten oder chronischen Erkrankungen eingesetzt wie zb. Asthma, Diabethies usw.


anonym
beantwortet von einem Gast am 24. Oktober 2008 11:09
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Sportler mit Behinderung müssen vor dem Wettkampf die Einnahme ihrer Medikamente beim DSV anmelden und Bescheid geben, wenn sich ewas äandert


molenz86
beantwortet von molenz86 am 10. September 2008 19:25
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Bei den Paraolympic wettstreiten Versehrte, nciht kranke!Das heißt es gelten die selben Doping gesetze wie bei den anderen Spielen!Medikamente sind somit acuh Tabu!





anonym
beantwortet von Turnstange am 20. September 2008 10:39
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Es muss nicht mal eine Behinderung sein um offiziell Mittel nehmen zu dürfen die auf der Doping-Liste stehen! Es reicht oft schon wenn man wie Lance Armstrong, Prostata-Krebs hatte. Dieser durfte seit dem Epo-Pflaster auf seine Hoden kleben, mit welcher Begründung weiss ich leider auch nciht!


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