Ich klettere so im Bereich 6+ bis 7. Wenn ich in der Halle 3-4 Routen in diesem Bereich geklettert bin, ist der Saft weg und ich kämpfe mich nur noch von Haken zu Haken. Ich kann dann aber noch problemlos einiger 5er klettern. Bringt das etwas oder sollte man lieber längere Pausen machen und mehr schwere Touren klettern?
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Durch das Klettern sehr leichter Routen in vorgeplättetem Zustand wird der Laktatabbau beschleunigt und du regenerierst dich besser bis zum nächsten Klettertag. Ausserdem verbessert es die Kletterökonomie - das heisst, Du lernst mit weniger Krafteinsatz zu klettern.
Alleine dadurch sollte es dir mittelfristig schon möglich sein irgendwann statt 3 vielleicht 4 Routen in deinem Schwierigkeitsgrad zu klettern. Durch die schnellere Regeneration sind auch weniger Pausentage zwischen den Klettertagen (z. B. im Kletterurlaub) notwendig, was Du auch als eine Form der "Ausdauer" ansehen kannst.
Langfristig hast Du dadurch die Möglichkeit, häufiger und länger zu trainieren und daher eine breitere Basis für einen echten Ausdauerzuwachs. Alles in allem also eine gute Sache, nur wenn Du einen Maximalkraft-Zuwachs bewirken willst, dann halte ich es eher für kontraproduktiv.