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Bringt es etwas sich den zu trainierenden Muskeln beim Krafttraining vorzustellen?

gefragt von stefferl am 19.09.2008 um 22:23 Uhr

Das behauptet zumindest mein Fitness-Trainer... Ich finde das ziemlich schräg. Wird dadurch wirklich der Muskel besser trainiert? Oder ist das für die Typen nur eine Entschuldigung selbstverliebt in den Spiegel zu gucken ;-)?


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anonym
beantwortet von raymon am 5. Oktober 2008 22:21
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hi, vielleicht meint er auch einfach die zusätzlichen effekte wie du sie beim mentaltraining oder auch beim mentalen krafttraining bekommst. du kannst alleine durch vorstellungskraft trainingseffekte erzielen. also sprich du stellst dir das training deines muskels vor, indem du in gedanken bzw. vor deinem inneren auge diese bewegung mit der hantel durchführst. dabei werden nach der theorie die muskeln auf gleiche weise angesprochen wie mit der hantel im trainings selbst, nur dass die elektrischen reize nicht zur kontraktion ausreichen. das kann zu kraftverbesserungen führen. vermutlich kombiniert sich der effekt, wenn du dich auf die bewegung auch während der bewegung deutlicher konzentrierst bzw. dir die bewegung innerlich noch deutlicher machst.


anonym
beantwortet von Lefthanded am 19. September 2008 23:26
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Durch das Vorstellen konzentrierst du dich besser auf die Übung und erzielst damit auch den besten Trainingseffekt. Man muss dabei auch nicht selbstverliebt vor dem Spiegel stehen, es ist eigentlich selbstverständlich das man beim Krafttraining an die Übung denkt und nicht daran ob man den Herd zu Hause angelassen hat.

So gesehen, ja der Muskel wird besser trainiert, weil du dich auf die Übung und deinen Körper konzentriest. Jetzt ist noch die Frage ob du die Übung auch gut durchführst, das ist allerdings eine andere Geschichte.

Kommentar von klotzambein am 20. September 2008 08:11

Hi Stefferl,

ich kann mich da nur voll und ganz Lefthanded anschließen. Ich glaube ganz fest daran, dass es deutlich effektiver ist, wenn man sich voll und ganz beim Krafttraining auch auf den zu trainierenden Muskel bzw. eher sogar auf seinen Körper konzentriert. Man darf da auch nicht an eine mögliche Außenwirkung denken (selbstverliebt vor dem Spiegel), mach dein Ding, und mach es so wie es dir am effektivsten vorkommt. Außerdem, wie es Lefthanded auch schon angedeutet hat, konzentriert man sich auch dann mehr auf die saubere Ausführung der Übungen, was ja gerade beim Krafttraining sehr wichtig ist.

Kommentar von stefferl am 20. September 2008 22:03

Okay, Danke für all eure super Antworten. Dann werd ich mal meine Muckis begutachten ;-)


Juergen63
beantwortet von Juergen63 am 20. September 2008 10:10
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Es ist wichtig beim Training bei der Sache zu sein. Dabei geht es weniger darum sich beim Training im Spiegel zu beobachten sondern mehr darum sich auf den Muskel den man gerade trainiert zu konzentrieren. Du mußt die Anstrengung im Muskel schon spüren und das geht nun mal nicht wenn du groß an andere Dinge während des Trainings denkt. Effektiver wird das Training wenn du zusätzlich noch deine Muskeln während der Übungsausführung anspannst oder das Gewicht in der Endposition noch etwas hälst. Das machen viele schon automatisch, was bedeutet das sie da schon voll bei der Sache sind.


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