Frage von Sportidenni,

Boxen mit 14 jahren sinnvoll?

Also ich bin letzte woche 14 geworden udn ich will jetz zum boxen und ja ich hab noch nie trainiert ich meine jetz arme und so die sind ziemlich dünn und ja ich habe angst dahinzugehn da dort schon welche dabei sind die das 8 jahre durchkauen und ich höchstwahrscheinlich beim Sparing gegen die eine aufs maul bekommen werde und ja .. das ist eig das einzige was mich daran hindert da anzufangen weil ich eben da richtig aufs maul bekommen werde und ja

PS; was sollte man beim 1 probetraining mitnehmen an sachen? falls ich gehen sollte

Antwort
von DeepBlue,

Hi,

keine Angst, Du wirst nicht direkt verprügelt – Ehrenwort! Das Training im Boxsport ist sehr komplex, quasi "allumfassend": Schlagkraft, Schnelligkeit, Joggen, Seilspringen, sämtliche plyometrische Übungen, Punchingball, Boxsack, Pratzen, Beintechnik, Meid- und Ausweichbewegungen, Krafttraining .... Schulung von Reaktion und Koordination - es wird einem nie langweilig werden.

Trainingspläne sind stets von der Trainingsphase abhängig. In der Wettkampfphase wird anders trainiert wie Vorbereitungs- oder Übergangsphase.

Eine Stunde für Einsteiger könnte ungefähr so aus:

  • allgemeines Aufwärmen (z.B. Laufarbeit mit Armeinsatz oder Seilspringen)
  • spezielles Aufwärmen (z.B. Schattenboxen),
  • sportartspezifische Kräftigungsübungen (z.B. Plyos, Medizinball)
  • Technikschulung (Beinarbeit mit Schlagkombinationen koordinieren)
  • Pratzen-/Boxsack/Punchingball-Training.

Bei der Pratzenarbeit schlägt man in Polster, die der Partner in den Händen hält.

Erst wenn man die Grundtechniken erlernt hat, geht es ab in den Ring zum Sparring. Doch auch dort wird man immer noch nicht "verprügelt", sondern zeigt, ob man das, was man im Training gelernt hat, auch am Partner umsetzen kann. Und auf einen Partner prügelt man bekanntlich nicht ein, sondern man schlägt mit halber Kraft (natürlich nicht im Profi-Bereich). Auch beim Sparring kommt es vor, dass man schmerzhaft getroffen wird. Doch auch das muss man lernen: einstecken können und trotzdem weiter machen. Bis man für's Sparring bereit ist, vergehen allerdings einige Wochen, bis zum ersten richtigen Kampf Monate!

Gruß Blue

Kommentar von TonyJaaa ,

Ich stimme dir zu. ;)

Außerdem wenn der Gegner getroffen worden ist, (im Gesicht z.B auf die Nase oder so) wird sowieso vom Trainer kurz abgebrochen,.

Boxen hat wirklich NICHTS.. ÜBERHAUPT NICHTS mit Prügeln zutun.

Antwort
von Sportymaik,

o.k wenn du Angst hast solltest du nochmal überlegen. Auch wie große Boxer Enden ist vieleicht interessant und dabei Denke ich an muhamed Ali der größte Boxer allerzeiten und wie ist er drauf. Mach ein Probetraining und nimm dir zeit zum Überlegen ob du das wirklich willst und höre nicht nur uf das was andere sagen plus minus liste und gut Überlegen es geht um deine Gesundheit alles gut für dich und deine Entscheidung

Antwort
von Mirco777,

Natürlich kann das sinnvoll sein, allerdings brauchst Du das Einverständnis Deiner Eltern in dem Alter. Boxen ist nicht Prügeln, da hast Du was falsch verstanden. Man beginnt überhaupt erst mit dem Sparring, wenn der Trainer das empfiehlt und dann auch nicht mit Leuten, die das seit Jahren machen. Es gibt beim Boxen einen Kodex und der sollte eingehalten werden. An Kleidung genügt am Anfang eine Jogginghose und ein Sweatshirt.

Antwort
von ralphp,

Ich kann Dir Boxen nur empfehlen. Wenn Du es trainierst, wirst Du es sicher nicht bereuen ... und ... Angst brauchst Du ganz sicher auch nicht zu haben, jedenfalls dann nicht, wenn Du in einen ordentlichen Verein oder eine gute Boxschule gehst. Niemand wird Dich im Sparring so einfach zusammenschlagen.

Der Trainer wird darauf achten, dass Du zunächst die notwendigen Grundlagen erlernen kannst, bevor es mit dem Sparring losgeht. Auch Deine potentiellen Sparringpartner (oder eigentlich sollte ich besser Trainingspartner sagen), werden bestimmt rücksichtsvoll mit Dir umgehen.

Warum?

Jeder hat einmal angefangen. Jeder weiß um die Schwierigkeiten der Anfänger. Genau deshalb wird Dir jeder auch dabei helfen, möglichst rasch voranzukommen und zugleich wird Dich niemand "vorführen". Keiner Deiner Trainingskameraden muss sich oder Dir etwas beweisen. Nicht zuletzt: Was bringt es jemandem, der schon lange dabei ist, wenn er einen Anfänger "deklassiert"? Tatsache ist doch, dass er sich damit selbst deklassiert.

Zum Probetraining dürfte wohl zunächst ganz normales, bequemes Sportzeug genügen. Die meisten Boxschulen und Vereine haben für den Fall der Fälle immer Boxhandschuhe vor Ort. Zudem: Du willst ja das Boxen erst einmal probieren. Da eine vollständige Box-Ausrüstung je nach Ausführung auch ganz schön ins Geld gehen kann, wird für das Probetraining nicht erwartet, dass Du komplett ausgestattet erscheinst.

Wenn Du Dich entschieden hast dabei zu bleiben, wird Dir Dein Trainer sicher mitteilen, welche Ausrüstung Du benötigst.

Eine gute Quelle für Deine komplette Sportausrüstung findest Du übrigens hier: http://www.budoten.com/boxen-boxsport/

Ich wünsche Dir für Deine Boxkarriere viel Erfolg und vor allem natürlich viel Spaß, verständnisvolle Trainer und hilfsbereite Partner!

Antwort
von TonyJaaa,

Es ist nie zu spät anzufangen,

Ich bin 14. (Wurde im April 14) Also bin ich sogar mit einem höheren Alter als du hingegangen hatte auch nicht viel Kraft (jetzt immernoch nicht).

Du wirst 10000% nicht direkt ins Sparrring geschickt ;)

In der Regel erst nach Monaten, außer du bist eine Ausnahme :D (Wie bei mir : nach 2 Monaten)

Und selbst wenn du wirst nie gegen einen stärkeren im Sparring kämpfen..

Antwort
von sportella,

Wenn Du schon als Stichwort "Prügeln" angibst, hast Du den Sinn des BoxSPORTS nicht verstanden.

Ob Du dicke oder dünne Arme hast, spielt überhaupt keine Rolle.

Entscheidend ist die Technik. Ob Du "aufs Maul bekommst" oder nicht, hängt auch von der Technik ab. Ziel ist es, so wenig Treffer wie möglich zu kassieren. Womit wir wieder bei der Technik wären. Bevor das nicht sitzt, wird Dich eh kein vernünftiger Trainer zum Sparring in den Ring lassen.

Geh in den Boxclub, den Du Dir rausgesucht hast und schau mal beim Training zu. Da wirst Du sehen, dass das Ganze nichts mit Prügeln zu tun hat. Vereinbare dann ein Probetraining. Dazu brauchst Du vermutlich nichts anderes als Sportklamotten.

Antwort
von Lippe,

Wer keine Ahnung hat, sollte sich bei den Eltern mal melden und sein Verlangen äußern. Das ist besser, als die Geräte der Eltern zu nutzen.

Eher Selbstverteidigung und aufrechter Gang. Google nicht weiter. Mach alle Schalter aus. Geh ins Bett und schlaf noch mal drüber.

Es kann auch kein Fehler sein, die eigenen Eltern wach zu rütteln.

Hier tut sich ein verschwiegenes Schulkinderproblem auf! Gezeigt wird das auf den Versorgungskanälen für Heimkinder und Schwänzer. Schuld sind die Schulen mit ihren verwöhnten und unterversorgten Lehrern, Schuldsuche betreibt man besser weiter oben.

Antwort
von Simi1989,

Wenn du in einen einigermaßen vernünftigen Boxverein gehst, wirst du dort erstmal mindestens wochenlang, wenn nicht sogar über Monate Grundlagen und Techniken üben, bevor man dich ins Sparring schicken wird. Selbst die ersten Sparringseinheiten, wird dann jemand mit dir machen, der sich stark zurückhält und dir nur mal das Gefühl vom Kämpfen vermittelt. Bis du aber dahin kommst, wirst du viel Schattenboxen, Schulboxen, Konditionstraining und Training am Gerät machen

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