Frage von Konsti1234, 240

Bin ich wirklich noch im Übertraining?

Ich war bis vor Ca 1Monat im brutalsten Übertraining..dachte ich zumindest.Ich war schon vor Ca einem halben Jahr im Übertraining blos dachte ich das diese Symptome von etwas anderem kommen und bin weiter jeden Tag ins Fitness gegangen bis garnix mehr ging..jetzt ist nun 1 Monat vorbei und es geht mir einfach nicht besser (habe Einschlaf und Durchschlafprobleme ,schlafe erst um 3 Uhr nachts ein und Wache um 6 Uhr morgens wieder auf ,habe Stimmungsschwankungen ,meine Laune ist total im Eimer den ganzen Tag,fühle mich schlapp und Antriebslos usw.)Jetzt war ich neulich aber beim Arzt (nicht wegen Übertraining) der hat meine Hormone checken lassen und meinte meine Hormone wie cortisol usw. sind noch im normalen Bereich...kann ich dann überhaupt um Übertraining sein ?

Antwort
von Juergen63, 133

Übertraining Hin, Übertraining her. Wer hat dies diagnostiziert ? Oder ist das nur eine Vermutung von dir ? Zwischen den Zeilen liest es sich als wenn auch ein kleiner Burnout in Frage kommen könnte. Längerfristiger Stress, oder sonstige schlechte Lebensumstände lassen deinen Körper auf Hochtouren fahren Und das auch nachts. Da läuft dann nachher im Alltag und im Sport gar nichts mehr rund. Das ist dann ein Teufelskreis.

Von daher würde ich an deiner Stelle auch den allgemeinen Lebensalltag überdenken und schauen ob es da Stressfaktoren oder sonstige Dinge gibt die dir den Alltag erschweren. Sollte dies der Fall sein, dann versuche die Stressfaktoren abzubauen und Klarheit zu schaffen um neue Kraft zu schöpfen.

Was das Training betrifft, so ist dies zwar ein guter Ausgleich zum Stress, aber auch nur solange wie sich das Ganze in einem gewissen Gleichgewicht hält. Ich will dir hier jetzt aber kein Stressbehaftetes Leben unterstellen. Das ist nur eine waage Vermutung.

Bezüglich des Trainings, wenn es dir derzeit zu viel ist, dann laß einfach mal die Seele baumeln und setze einige Wochen das Training aus.

Antwort
von DomiKay, 114

Wie häufig und mit welchem Plan hast du den trainiert? Um wirklich ins "Übertraining" zu kommen musst du schon ein hohes Pensum abspulen...

Ansonsten hilft nur mal 2 Wochen komplett Pause machen, evtl. 1mal dieWoche locker laufen gehen zur aktiven Regeneration und dann wieder leicht einsteigen.

Antwort
von Setpoint, 183

Hormonelle Bestimmung (Cortisol/Testesteron Verhältniss zzgl Katecholaminausschüttung) und deren Auswertung sind zwar schön u. gut allerdings ist die Interpretation dieser Werte eine andere Sache und lässt nicht unbedingt und zuverlässig u. somit ausschliesslich auf ein Übertraining schliessen.

Man  muss zwischen sympathikotonen ( Überwiegen von Erregungsprozessen zB Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen,keine Appetit,erhöhter Herzschlag,Puls,Blutdruck,innere Unruhe usw) 

u. parasympathikotonen Übertraining ( Hemmunungsfunktionen zb dauernde Müdigkeit,Schwäche,koordination leicht gestört usw) differenzieren.

zzgl treten auch  auch oft  Glycogenarmut und Immunschwäche,überlastung des Bewegungsapparates auf.

So ein richtiges Übertraining (nicht Overreaching) kann schon mehrere Monate bis zu 1 Jahr andauern.

Und somit kasst du sehr  wohl im Übertraining sein (wenn andere Faktoren ausgeschossen sind)

Oft liegt es an einer falschen Trainingsplanung, an  angepassten Belastungsnormative u. unzureichender körperlicher/mentaler  Regeneration und bes. extremer schul.besrufl. emotionaler Stess.

Dann natürlich weiter Vollgas zu geben ist somit das schlechteste was man machen kann!!

Gruss S.






Kommentar von Setpoint ,

natürlich nicht individuell,  angepasste Balastungsnormative zB zu Intensiv, zu Umfangreich, zu oft usw.

siehe auch hier---> https://youtube.com/watch?v=O098P-xd9b8

Kommentar von Konsti1234 ,

Und Übertraining hat wirklich nichts mit meinen Hormonen zu tun ?Auf der ein oder anderen Seite stand dass Übertraining einen erhöhten Kortisolspiegel und zu einen verringerten Testesteron-Spiegel führt und darauf auch die Stimmungsschwankungen zurückzuführen sind..

Kommentar von Setpoint ,

Wieso nichts mitzutun?

natürlich hat das was u.a damit zutun allerdings nicht pauschal zu verallgemeinern bzw sollte man  differenzieren.

Du kannst auch im Übertraining sein ohne das zwangsläufig die Hormonwerte aus der Norm sind.

Eine komplette min. mehrwöchige Sportpause sollte eingelegt werden.

Kommentar von Konsti1234 ,

Ja aber Symptome wie Stimmungsschwankungen kommen ja von den Hormonen...Dann müssten meine Stimmungsschwankungen nicht Übertrainingbedingt sein da diese ja normal sind...

Kommentar von Setpoint ,

Du hattest doch geschrieben das deine Hormonwerte im normalen Bereich liegen!

Nochmal zur Verdeutlichung. beim Training ist der Testowert leicht erhöht. bzw sinkt bei Übertraining  leicht ab.

Ein Abfall des Test/Cortisol Quotienten lässt auf ein intens. Training schliessen, lässt aber dennoch keine verlässliche Aussage zu einem Vorliegen eines Übertrainings zu.

Das gleiche mit dem Cortisolspiegel ,dieser zeigt im Überlastungsbereich bei einem sympathikotonen Übertraining einen leicht erhöhten Anstieg ABER beim parasymp.eher eine Abnahme  deswegen ist die hormonelle Bestimmung aufgrund u.a inter/intravidueller Varianz ,geringere Reproduzierbarkeit etc eher ungenau u. unzweckmässig zumal es keinen Marker, der für sich alleine eine verlässliche Diagnose zulässt.

Eine chron. Überlastung beruht u.a auf die Ermüdung des zentralen Nervensystems und das hat u.a Auswirkungen auf Schlaf,Gewicht,generelle  Ermüdung,Motivation,Appetit,Schweissbildung,Schmerzen,Ruhepuls,Herzfrequenz,steigender/sinkender-Grundumsatz,Körpertemp.,koordinierter Bewegungsablauf,innere Unruhe, Reizbarkeit,Immunsystem usw usw dh es können Kombinationen aus den Faktoren auftreten.

Es sollte/muss vorher immer eine organische Erkrankung zB Entzündungsherde,Eisenmangel oder Myokarditis usw. ausgeschlossen!!!

Kommentar von Konsti1234 ,

Okay jetzt hab ich's kapiert...Vielen Dank !Dann mach ich noch bisschen Pause.

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