Hi zusammen, wenn man bedenkt, dass bei einem Ironman die Sportler über die Hälfte der Zeit auf dem Rad sitzen, ist der Einstieg von Radsportlern in diesen Sport doch schon fast vorgegeben, oder? Sollte man die Streckenlängen nicht ändern, so dass alle Lager Chancen haben?

Es geht ja nicht nur um die reine Dauer, sondern um das "Produkt" aus Dauer und Belastung.
Da etwa das Schwimmen viel mehr Kraft kostet als das Radfahren, dürfte die Belastung dabei trotz der kürzeren Zeit im Wasser nicht geringer sein.
Triathlon ist ja mal aus einer Wette dreier amerikanischer Soldaten entstanden, von denen einer Schwimmer, einer Läufer und einer Radfahrer war, weil die sich so nicht einigen konnten, welche Disziplin am anstrengendsten wäre.
Ich glaube, dass man das nicht so allgemein sagen kann. Man kann auch bei Schwimmen vergleichsweise viel Zeit verlieren, und trotzdem zusätzlich noch voll ausgepowert sein, und dann später auch als Radspezialist nicht mehr viel aufholen, weil man keine Kraft mehr hat. Absolute Spezialisten in nur einer Sportart sind, glaub ich, eh benachteiligt, und sollten sich beim Triathlon keine großen Chancen ausrechnen. In nur einer Sportart ein Spezialist zu sein reicht einfach nicht aus, auch nicht bei der Radetappe.