Crossmaxx am 11.03.2008 um 8:53 Uhr Ich habe bis jetzt eigentlich immer Radhosen mit dickerem Einsatz gehabt.Aber ein Freund von mir hat gestern eine Hose mit sehr dünnem Einsatz getragen.Was ist denn besser?

Nicht die Dicke, sondern die Form ist entscheidend. Gute Sitzpolster sind einteilig, haben dementsprechend auf der Sitzfläche keine Nähte und deshalb auch keine Stellen, die drücken oder scheuern könnten. Moderne Hosen haben sogar eingeklebte Einsätze, so dass auch am Rand keine Nähte vorhanden sind, diese sind allerdings auch etwas teurer.
Die Dicke des Einsatzes ist nur an bestimmten Stellen wichtig, etwa an den Sitzhöckern. Dementsprechend sollten die Polster auch profiliert sein, was bei guten Radhosen auch der Fall ist. Einfach nur Polster der Dicke wegen, bringt nicht viel, sondern schadet eher. Falsch positionierte Stellen, auch am Sattel, drücken im empfindlichen Dammbereich und unterbinden die Blutzufuhr oder schränken sie ein.
Stimme meinem Vorredner zu. Nicht die Dicke ist entscheiden sondern die Form. Ein dickes Polster, wenn es schlecht verarbeitet ist und nicht gut sitzt, kann manchmal auch ehr unangnehm sein. Ich selber tendiere ehr zu dünneren Sitzpolstern, mit denen fühle ich mich wohler und habe nicht das Gefühl eine ultradicke Damenbinde zwischen den Beinen zu haben. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht das man ab ner bestimmten km-Zahl eh nicht mehr gut sitzen kann, egal was für ein Polster die Radhose hat.

Wie die anderen beiden schon gesagt haben ist die Form entscheidend, ich persönlich fahre auch mit einem dünnen Polster, da ich mir mit einem dicken eher schwammig vorkomme!Wichtig ist dass du dir beim Hosenkauf viel Zeit nimmst und viele Modelle probierst, da die Verbindung Po-Hose-Sattel ja eine der wichtigsten ist und wenn das Sitzleder zwickt machts keinen Spaß mehr!
Ganz wichtig ist wie pooky schon gesagt hat dass keine Nähte an Druckstellen sind!