Frage von TimDelonge, 47

Bei Belastung Schmerzen in der Leistengegend (Fußball)

Moin, ich bin 21 Jahre alt und spiele seitdem ich denken kann Fußball. Letztes Jahr um diese Zeit (Winter) hatte ich das erste Mal während eines Spiels Schmerzen in der Leistengegend. Dachte erst, dass es nur eine Zerrung wäre, hab also ein wenig pausiert und mir nichts weiter bei gedacht. Aber als es nicht wegging bin ich zu zwei Sportärzten gegangen. Der eine hatte die Vermutung, dass es sich um die Adduktoren handle. Als Therapie hat er mir sowas mit einem Elektromagnetapparat angeboten. Ich wollte mir aber noch eine zweite Meinung einholen. Der andere Arzt hat dann einen Beckenschiefstand diagnostiziert. Er verschrieb mir Einlagen und ich dachte das wäre die Lösung gewesen. Ich hatte im Frühling/Sommer keine Beschwerden mehr. Jetzt ist es jedoch wieder ausgebrochen. Ich habe seit ungefähr nem Monat wieder Schmerzen an der gleichen Stelle wie vor einem Jahr. Ich hab es mit Kühlen und Wärmegel vor Belastung versucht aber auch das schlägt nicht an. Wäre vielleicht doch die Elektrotherapie besser gewesen? Oder bin ich auf einem völlig falschen Weg? Ich brauche dringend Hilfe, weil ich einfach wieder unbeschwert Fußball spielen will. Danke im voraus für Antworten!

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Antwort
von Lego245, 46

Ich würde in erster Linie auf den Arzt hören, der sich am meisten um dich kümmert. Probiere siene Vorschläge aus und schau ob Besserung eintritt. Wenn nicht kannst du zu einem anderen gehen. Zu oft würde ich den Arzt nicht wechseln...

Antwort
von ralphp, 43

Wieso glaubst Du, das jemand aus der Ferne, der weder Dich noch Deine genauen Beschwerden hinreichend genau kennt, eine bessere und genauere Diagnose stellen kann als die Ärzte, die Dich zuerst eingehend untersucht haben, bevor sie sich ein Urteil gebildet haben?

Mit Vermutungen bist Du am Ende genau so schlau wie vorher. Die bringen Dich nämlich nicht weiter. Du solltest es abklären lassen.

Wenn die Einlagen geholfen haben, so spricht einiges dafür , dass die nicht verkehrt waren. Jetzt ist natürlich die grundlegende Frage, ob Du die Einlagen auch weiterhin getragen hast - insbesondere auch im Training. Wenn ja, dann ist entweder etwas anderes hinzugekommen oder der Beckenschiefstand war doch nicht das (alleinige) Problem.

Gehe erneut zum Arzt (meinetwegen auch zu beiden) und lasse die Sache klären. Alles andere bringt nichts.

Kommentar von TimDelonge ,

Es kann ja sein, dass jemand hier schon mal das Gleiche oder etwas ähnliches hatte. Dann kann mir derjenige sagen, was er dagegen unternommen hat. Kann da nichts falsches dran erkennen...

Was die Einlagen angeht, die habe ich nur in Straßen- und Arbeitsschuhen getragen. Habe es einmal mit Joggen + Einlagen probiert, das musste ich allerdings abbrechen, da mir die Füße schmerzten.

Kommentar von ralphp ,

Äpfel und Birnen wachsen beide an einem Baum. Beides ist Obst und doch grundverschieden. Mit Deiner vagen. Beschreibung lässt sich nichts konkretes anfangen. Auch Ärzte können dies lediglich also Anhaltspunkte oder zusätzlich zu prüfende Punkte nehmen, nicht jedoch daraus einfach so aus dem Handgelenk eine zutreffende Diagnose stellen.

Antwort
von anonymous, 42

Als Physiotherapeut eines Fussballclubs bin ich seit über 15 Jahre mit diesen oder ähnlichen Beschwerden konfrontiert. Hier gibt nur der Sportarzt nach eingehender Untersuchung die richtige Diagnose, bei Aduktorenproblemen können verschiedene Therapien und Abläufe helfen, je nach Endzündungsstand und Dauer der Verletzung oder Beschwerden! Es können folgende Behandlungen hilfreich sein: Elektrotherapie bei wenn entzündet, manuelle Therapie (Driggerpoint Massage), Dry Needling, und oder dazu begleitende Bewegungstherapie zur Stärkung der Rumpfmuskulatur! Also ab zum Sportarzt

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