Frage von Rakieta,

Ausdauertraining beeinträchtigt Muskelaufbau?

Im Studio hört man des Öfteren, dass man zuerst zulegen müsse bevor man Fett abnimmt, weil man in der Definitionsphase auch einen Muskelschwund hat. Meine Frage ist jetzt ob man Während seiner "Massephase" auch Ausdauer-Sport betreiben sollte um gleichzeitig Fett abzubauen oder ob das das Muskelwachstum beeinträchtigt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BenDanFitness,

Okay, nur um das mal wiederzugeben:

  • Man muss (in der Massephase Fett) zulegen, bevor man Fett abnimmt. (Logik?)
  • In der Massephase könnte man Ausdauer-Sport betreiben, um gleichzeitig Fett abzubauen. (Logik?)

Mal ne Frage: Wofür dann die Massephase? Warum nicht das Fett-Anlegen sparen und damit auch Cardio?

Es nützt kaum etwas (bis auf evtl. minimal gesteigerte Kraft), sich Fettpolster anzufressen. Diese kann man eben nicht in Muskeln umwandeln, wie so viele denken.

Die muss man nämlich in harter Arbeit abtrainieren und mit der Ernährung dafür sorgen, dass keine neuen entstehen. Letztendlich ist es ein ständiges Auf und Ab und Hin und Her zwischen dem Definieren (was eigtl. nur bedeutet, dass man auf seine Ernährung achtet) und Masse anfressen (was eigtl. nur bedeutet, dass man reinstopft, was man will).

Nebenwirkung: Genau so, wie der Körper nach erfolgreichem Muskelaufbau nach langer Zeit ohne Training die Muskeln schneller wieder aufbaut, legt er auch Fett viel schneller wieder an.

Das heißt, dass die Leute, die sich fettfressen und das dann in der Defi wieder abtrainieren schneller für darauffolgende Sünden bestraft werden, da der Körper nun schneller wieder Fett anlegt.

Mein Tipp: Von Anfang an sauber ernähren.

Man kann immer ripped sein (mal mehr, mal weniger), man kann sich immer die Cardio-Einheiten sparen, um zusätzlich Kalorien zu verbrennen und man kann immer mit der Traumfigur rumlaufen.

Kommentar von BenDanFitness ,

Elliott Hulse: "Bulking and cutting is the worst (and slowest) way to build a better body!"

Antwort
von gaze1,

Selbstverständlich gehörten zu einem optimal gegestalteten Krafttraining auch Ausdauereinheiten. Sieht man einmal von den allgemein bekannten positiven Aspekten des Herz-Kreislauf-Trainings ab, so sorgen Ausdauereinheiten dafür, dass die Blutzirkulation verbessert wird und die Muskeln schneller und besser mit Nährstoffen versorgt werden. Damit erreichst du, dass die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden und schneller wachsen UND dass der Körper nach einem anstrengenden Krafttraining schneller regeneriert!

Zu einem optimalen Krafttrainingsplan zählt also neben einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung (auf ausreichend Eiweiß achten!) auch ein lockeres Ausdauertraining im moderatem Rahmen (max. 3x wöchentlich).

Antwort
von Juergen63,

Selbstverständlich kannst du das. Wenn die Ernährung stimmt, diese in der Diätphase Eiweißhaltig ist, dann verlierst du auch keine vorhandene Muskelmasse. Und solange du Ausdauertechnisch nicht ins Extreme verfällst und Marathondistanzen auf hohem Niveau anvisiert passiert da in Punkto Muskelabbau nichts. Diese Art von Ausdauertraining verfolgt auch kein Kraftsportler. Ansonsten ist das Krafttraining kombiniert mit einem Ausdauertraining das besten Ganzkörpertraining.

Antwort
von SaimenE,

ausdauertraining gehört immer dazu ! es ist gut für dein hks und auch für deine regeneration.ich würde mir tipps von leuten nehmen,an denen du siehst,dass sie auch wirklich erfolge haben,mit dem was sie tun (und auch gesund sind). oder leg dir eine anständige lektüre zu und mach dich richtig schlau!

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