Frage von Manfred44, 296

Alternative Behandlungen bei Arthrose

Hallo zusammen. :) Wollte mich über Alternativen zu den derzeitigen Arthrose Behandlungen informieren, sprich alles wo man kein künstliches Gelenk eingebaut bekommt :) Habt ihr schon Erfahrungen mit Alternativtherapien? Eine interessante Behandlung die ich im Internet gefunden habe ist eine Behandlung wo mittels angereicherten Stammzellen aus Eigenfett gearbeitet wird... einen Artikel dazu habe ich hier gefunden.. http://ddrheinrich.com/2013/05/heilen-stammzellen-aus-fett-arthrose-und-gelenkss... Was meint ihr dazu? Liebe Grüße :)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Manfred44,

Schau mal bitte hier:
Sport Verletzung

Antwort
von DeepBlue, 246

Hi,

die Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose sind vielfältig und richten sich nach dem Schweregrad der Arthrose. Für welche Therapie man sich schlussendlich entscheidet, sollte in Absprache mit dem behandelnden Orthopäden erfolgen und nicht in einem Sportforum. Von welchem "Gelenk" ist hier überhaupt die Rede? Hüfte, Hand, Knie …? Wie weit ist die Arthrose fortgeschritten?

Die Behandlung mit Stammzellen aus dem Fettgewebe macht nur bei einer mäßig ausgeprägten Arthrose Sinn. Aber auch hiermit kommt es zu keiner Knorpelerneuerung. Man kann damit nur die Schmerzen lindern und den Knorpelabrieb verlangsamen – aber nicht stoppen. Wann die Behandlung wiederholt werden muss, ist derzeit wohl noch unklar, weil die Studie zu diesem Thema noch nicht abgeschlossen ist.

Nähere Infos erhältst Du von dem Projektleiter der Studie Professor Ulrich Nöth (u-noeth.klh@uni-wuerzburg).

Meine Erfahrung mit Arthrosetherapien ist eine Hyaluronsäure-Spritzen-Therapie. Ich habe die Spritzen in mein Kniegelenk als sehr unangenehm und schmerzhaft empfunden. Die Behandlung musste alle 10 – 12 Monate wiederholt werden, und mir graute jedes Mal davor. Deshalb schlucke ich seit ca. 1 Jahr Hyaluronsäure Kapseln à 100mg und komme damit genau so gut klar. Sprich: Es geht mir damit besser, natürlich habe ich immer noch Arthrose, und natürlich habe ich mal mehr, mal weniger starke Schmerzen. Aber ich kann damit umgehen.

Gruß Blue

Antwort
von gloria70, 251

Hallo

..meine Mutter sollte TEP bekommen wg Arthrose III.Grades ......ABER ... ..Dr.Witwitty aus Stade hat eine Stammzellentherapie durchgeführt und nun hat sie Knorpelersatz und ein jungfräuliches Knie....sie ist 67 Jahre alt ......wird komplett von Krankenkasse gezahlt bis auf die MCP Maschiene( manach Kassen zahlen diese aber trotzdem) für Reha ...´diese ersetzt die klassische Krankengymnastik --- es gibt eine menge infos im netz...oder ruft da selber direkt an und lasst es euch erklären und oder macht einen Termin

Antwort
von Rennmaus28, 278

Meine Mutter leidet auch an einer Kniegelenks-Arthrose und behandelt diese seit einigen Jahren mit Hyaluronsäure. Eigentlich kann ich nur ähnliches sagen wie "DeepBlue". Sie empfand die Spritzen auch immer als äußerst schmerzhaft und unangenehm. Letztes Jahr ist sie auch auf Hyaluronsäure-Kapseln umgestiegen und kommt damit gut zurecht. Zudem nimmt sie noch ein Nahrungsergänzungsmittel zum Knorpelaufbau (hab leider den Namen vergessen). Alles im allem geht es ihr recht gut damit, jedoch hat sie auch ab und zu mal schlechte Tage.

Wenn du dich noch über andere Therapiemethoden bei Arthrose informieren möchtest, dann schau doch hier mal rein: http://www.arthrose-aktuell.de/therapie.html. Hier findest du auch ausführliche Infos über die Behandlung mit Hyaluronsäure, Orthokin oder PRGF.

Antwort
von ManuM789, 195

Hallo Manfred,

ich denke, dass man EIPhenomenons Antwort ergänzen muss: Ich stimme Dir absolut zu, dass ein guter Muskelaufbau elementar ist für die Gelenkschonung, aber durchaus kann man mit vielen anderen Mitteln und Therapien zumindest die Symptome, also Schmerzen lindern.

Neben Schwimmen, insbesondere Aquagymnastik, Radfahren, Walken oder auch Tanzen fördern die Durchblutung, sodass wichtige Nährstoffe in Richtung der geschädigten Gelenke gespürt werden können. Das gute ist an diesen Bewegungsmethoden, dass sie eben gelenkschonend sind. Was die Bewegung angeht, gibt es neben eigenen sportlichen Aktivitäten natürlich auch medizinische Methoden, die die Durchblutung ankurbeln (da hab ich hier eine Seite, die ganz gut textlich und grafisch zusammenfasst, was bei Arthrose zu beachten und zu machen ist: http://www.hhp.de/beschwerdebilder/beschwerden-der-gelenke/arthrose/) Da gäbe es z.B. eine Infrarot-Tiefenwärmetherapie (hab ich mal im Bezug auf Rückenschmerzen gesehen, aber soll auch bei Arthrose recht gut helfen), natürlich die Physiotherapie, aber auch Osteopathie ist nicht zu unterschätzen.

Und neben der nötigen Bewegung ist selbstverständlich auch auf die Ernährung zu achten: wenig Fleisch, genau so wie eher wenig Alkohol und Kaffee.

Antioxidantien, vor allem** Vitamin C und Vitamin E** können das Fortschreiten von Arthrose etwas hemmen. Daher viel davon essen! Besonders antioxidantienreich sind Kohlsorten, vor allem Brokkoli. Auch sollten grünes Blattgemüse, Kürbis und Karotten (wegen des Betacarotins) ausreichend zu sich genommen werden und Vitamin E ist in Nüssen und Vollkornprodukten reichlich vorhanden. Außerdem ist Kalzium der wichtigste Baustein gesunder Knochen und sollte entsprechend ausreichend eingenommen werden. Besonders viel davon ist in Milchprodukten enthalten.

Man muss eben ein wenig aufpassen, sich gesund und fettarm ernähren und vor allem auch was für die Psyche tun, dann kann man seine Schmerzen soweit es möglich ist, lindern!

Allen Betroffenen wünsche ich alles Gute!

Antwort
von Juergen63, 179

Arthrose ist nicht heilbar. Es gibt also nach wie vor keine Patentrezept bezüglich einer Heilung. In wie weit diverse Therapiemassnahmen helfen ist von individuellen Faktoren wie Alter, Stadium der Arthrose etc. abhängig. Ob die Stammzellentherapie eine Alternative ist die Linderung bringt solltest du mit deinem behandelnden Arzt besprechen. Mein Vater hat auch einiges ausprobiert und hat sich letztlich dann für ein künstliches Hüftgelenk entschieden. Der Schweregrad ist entscheidend. Gezielte Bewegung wie Gymnastik, Kraftsport etc. ist nach wie vor sehr gut und kann dazu beitragen das man den Prozess des weiteren Fortschreitens etwas eindämmen kann. Darüber hinaus sagt man dem Kollagen-Hydrosolat nach das es eine sehr positive Wirkung bei Arthrose haben soll und angeblich das Knorbelgeweb aufbauen soll. Meinem Vater wurde diese Kollagen angeraten. Er probiert dieses Mittel derzeit aus um einer weiteren OP der anderen Hüftgelenkseite aus dem Weg zu gehen. Wenn du dazu etwas mehr wissen möchtest kann ich dir einen Bericht einer erfolgreichen Extremsportlerin, die ich persönlich kenne, zu kommen lassen.

Kommentar von gloria70 ,

....recherchiert im Netz nach DR.WITWITTY aus STADE...meine Mutter ist 67 Jahre alt und braucht kein künstliches Knie seit 2011

Antwort
von TJack, 168

Der einzige Fachmann meines Wissens der komplette Alternative Strategien entwickelt ist Dr. Feil....Google: Feil Arthrose

Antwort
von ElPhenomenon, 164

Soweit ich weiss gibt es da nichts, was funktioniert. Ausser Muskelaufbau bleibt Dir da nix. Und wenn es zu schlimm wird, halt eine TEP....

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