Frage von schwarzekatze, 67

15 oder 20 Wiederholungen?

Vor einigen Wochen habe ich (w, 49, 176, 70kg) wieder mit dem Training an Geräten angefangen. Ich bin total untrainiert, da ich letztes Jahr massive gesundheitliche Probleme bekam und mit dem neu hinzugekommenen Asthma nicht umgehen konnte. Früher habe ich schonmal regelmäßig an Geräten trainiert und auch gute Fortschritte gemacht. Damals hatte ich immer 3 Sätze mit 15 Wiederholungen gemacht. Das ist aber 15 Jahre her, nach meiner Patellafraktur habe ich außer Walking und Yoga kein regelmäßiges Training gemacht. Was natürlich ein großer Fehler war. Damals schaffte ich z.B. bei den Adduktoren und Abduktoren 65kg, heute bin ich bei 15 (angefangen mit 10). Heute heißt es aber immer, ich soll 20 Wdh machen, mit 15 wäre das eine andere Art Training. Aber was der Unterschied ist, habe ich noch nicht herausgefunden, deswegen frage ich euch. Tatsache für mich ist, dass ich viel lieber mit 15 Wdh arbeite und damals auch gute Erfolge hatte. Jetzt habe ich meinen schicken neuen Trainingsplan einfach umgewandelt und mache 3x15. Wenn ich das gut schaffe, mache ich 3x20 und dann hänge ich mehr Gewicht dran. Leider brauche ich im Moment noch 2 Tage Pause zwischen den Trainingseinheiten und habe leichten Muskelkater. Das wird hoffentlich mit der Zeit besser, aber ich bin halt auch keine 30 mehr. Wie viele Geräte sind überhaupt sinnvoll? Meine Trainerin meinte schon, ich soll nicht zu viele machen.

Antwort
von Juergen63, 49

Generell solltest du ein Gesamtkörpertraining anvisieren wo jede Muskelpartie trainiert wird. Wie viel Übungen und Sätze du ausführst hängt von deiner Zielsetzung ab. Wenn es darum geht deinen Körper etwas drahtig zu halten und die Muskulatur zu stärken reichen an sich 2 Übungen pro Muskelpartie mit jeweils 3 Sätzen. Um dem Muskel einen intensiven Wachstumsimpuls zu bieten muß das Gewicht recht hoch gewählt werden. So das nur noch 6-10 saubere und langsame Wdhlg. möglich sind. Ob du jetzt so intensiv trainieren möchtest ist eine andere Frage. Darüber hinaus kommt es natürlich darauf an in wie weit dein Gesundheitszustand ein hohes, intensives Training zu läßt. Wenn du 15 Wdhlg. problemlos ausüben kannst und dich dabei wohl fühlst dann trainiere ruhig weiter so. Solltest es möglich sein das Gewicht etwas anzuheben so das du nur 12 Wdhlg. schaffst dann spricht da auch nichts gegen. Im Gegenteil die Muskulatur muß schon gefordert werden damit sie hier etwas tut. Gehe nach deinem Bauchgefühl bzw. deiner Empfindung. Genauso würde ich mit den Pausen verfahren. Wenn du im Moment 2 Tage Pause benötgst dann gib dir die 2 Tage Ruhe. Wenn du wieder im Fortgeschrittenem Bereich bist dann kannst du auch mit der Intensität und Häufigkeit variieren. Wichtig ist immer die Übungen langsam und sauber auszuführen und auf seine Körpersignale zu achten. Mit knapp 50 geht zwar alles nicht mehr so easy wie mit 30 Jahren. Aber der Zug ist in Punkt Sport deshalb nicht abgefahren. Man muß das Ganze halt etwas gemäßigter angehen. Gerade beim Wiedereinstieg / Anfang.

Kommentar von schwarzekatze ,

Danke, das bestärkt mich. Bestimmt werde ich auf 12 Wdh gehen, wenn ich etwas fortgeschrittener bin. Ist eh kein Trainer da, dem es auffallen würde... Im Moment bin ich zu ungeduldig. So bin ich heute, am 2. Pausentag, in den Wald gegangen um ein bisschen zu walken. Aber ich konnte es nicht lassen, doch nochmal die Geschwindigkeit zu messen und habe Gas gegeben. Jetzt fühlen sich meine Beine sowas von schwer an, dass ich morgen wohl nur den Oberkörper trainiere oder halt noch einen Pausentag mehr mache. Blöd.

Kommentar von Juergen63 ,

Das ist nicht schlimm. Wenn du am Trainingstag merkst das es gut läuft warum sich dann zurückhalten ? Gut, abends bzw. danach spürst du dann was du getan hast aber aber in unserem Alter besteht kein Grund ein Alibitraining auszuüben. Das Training darf, wenn es möglich ist, also auch ruhig etwas härter sein. Einfach auf deinen Körper hören und dann paßt das schon.

Antwort
von Eliot, 60

Bei dir wurde im Kniegelenk eine Arthrose 2. Grades diagnostiziert. Das bedeutet, dass der Knorpel bereits auffasert. Um eine Verschlimmerung des Knorpelschadens und auch einen Übergriff auf die angrenzenden Knochen zu vermeiden, solltest du das Kniegelenk zwar BE- aber nicht ÜBERlasten. Walking, Crosstrainer, Ergometer (nicht zu hohe Gänge) aber auch Schwimmen, Thai-Chi, Pilates sind daher ideal. Tabu sollten Sportarten mit schnellen und plötzlichen Drehungen und Stopps sein (Fußball, Tennis, Basketball etc.).

Aber auch das Krafttraining darf auf die Beine bezogen nur mit Gewichten ausgeführt werden, die die Knie nicht ÜBERlasten. Im Speziellen aufpassen solltest du hier auf Kniebeuge und Beinpresse. Auch wenn Du hier kraftmäßig höhere Gewichte bewegen kannst, solltest du mit Rücksicht auf deine Arthrose – auf deine Gesundheit(!) - es bei einem niedrigen Gewicht und 15 – 20 WH belassen. Bedenke: Arthrose ist nicht heilbar, es handelt sich um eine nicht umkehrbare Abnutzungserscheinung. Du kannst aber den Gelenkverschleiß durch angepasste Sportarten und andere Maßnahmen (z.B. Glucosaminpräparate) verzögern.

Kommentar von schwarzekatze ,

Vielen Dank für die Erklärungen! Genauso mache ich es eigentlich schon. Die Beinpresse habe ich gerade wieder aus dem Trainingsplan rausgeschmissen. Mit wenig Gewicht und Sitz weit hinten kann ich sie machen, aber 100 %ig wohl fühle ich mich damit nicht. Kniebeugen mache ich gar nicht. Wie sieht es aus mit leg curl und leg extension? Bei letzterem bin ich grottenschlecht. Geht das auch auf die Knorpel? Was ich auch kaum kann, sind Übungen im Vierfüßlerstand. Schwimmen ging lange gar nicht, da ich nicht kraulen kann und der Beinschlag beim Brustschwimmen durch die Drehbewegung nicht ging. Von Pilates bekam ich Schmerzen im LWS-Bereich, mein Physio hat mir davon dann abgeraten. Aber es bleibt noch genug, was man machen kann. Meine Ziele sind neben Kraftausdauer und Ausdauer auch Beweglichkeit und Gleichgewicht. Ich versuche gerade, diese ganzen Dinge unter einen Hut zu bekommen. So mache ich an den Ruhetagen zwischen dem Krafttraining Yoga, Gymnastik und Stretching, sowie Übungen auf dem Wackelbrett, wenn ich nicht im Wald unterwegs bin.

Kommentar von Eliot ,

Kräftige Beinmuskeln stützen und entlasten das Kniegelenk. Neben dem Training an den Ab- und Adduktoren-Geräten kannst du selbstverständlich auch Leg Curls und Leg Extensions ausführen. Allerdings würde ich– wegen der Arthrose – darauf achten, nicht mehr als bis zum 90° Winkel die Beine zu beugen. Personen mit gesunden Knien können selbstverständlich beugen wie sie wollen bzw. können. Bei den Extensions wäre ich mit dem Gewicht ebenfalls vorsichtig.

Bei den Übungen im 4Füßler-Stand hilft es vielleicht, ein weiches Handtuch unterzulegen oder du ziehst dir ein Paar Knieschoner (z.B. vom Inlineskaten) an.

Kommentar von Onlinecoaching ,

(.....)

Die größte Belastung für das Gelenk befindet sich gerade im 90 Grad - Winkel, da abzubremsen ist das Falscheste überhaupt. Entweder bis 120 Grad oder bei größeren Beschwerden nur bis 60 Grad....

Zudem bewirken Belastungen im Kraftausdauerbereich ebend nicht den wünschenswerten Muskelaufbau. Dafür sollten die Widerstände erhöht werden. Was auch bei einer Arthrose überhaupt kein Thema ist, sofern die nicht schon hochgradig Schmerzen macht. Davon geht kein Knorpel kaputt!

(.....)

Kommentar von Onlinecoaching ,

Und noch was:

Die Übungen im offenen System sind aufgrund der Scherkräfte häufig wesentlich belastender fürs Gelenk als Squads / Beinpresse!!!!

Die Vorsicht wegen stauchender Wirkung gilt auch vorrangig für Meniskusschädigungen, aber selbst hier vorrangig in der Akutphase nach dem Trauma!!!!

Arthrose bezieht sich auf den Gelenkknorpel - und der ist erstens bei 50 % der Menschen im Arsch (das wird meistens erst zufällig festgestellt und sollte nicht plötzlich am Leben hindern) und zweitens muss der nicht so puffern wie ein Meniskus.

Die Frau kann machen, was sie will, solange es ihr dabei gut geht! (.....)

Kommentar von Eliot ,

Zunächst fordere ich dich auf, deine Wortwahl künftig zu überdenken. Das, was du hier von dir gibst, kann man beileibe nicht als "sportlich" oder sachlich bezeichnen, abgesehen davon, dass das, was du von dir gibst, nicht richtig ist. Nur weil du hier sinn- und planlos lospolterst, hast du noch lange nicht Recht mit deiner Meinung.

Zu deinem Verständnis hie noch einmal das Wesentliche:

Wir sprechen hier nicht über ein gesundes, sondern über ein geschädigtes Kniegelenk. Es liegt bereits eine Arthrose Grad 2 vor. Es bestehen also bereits halbschichtige Einrisse nebst einer breiten Oberflächenauffaserung. Der Schweregrad des Knorpelschadens wird beständig zunehmen, und zwar besonders schnell, wenn man die Kniegelenke ÜBERlastet.

Jede Sportklinik, jeder Sportmediziner, jeder Orthopäde, jeder Physiotherpeut wird dir bestätigen, dass bei Arthrose (genau wie bei einem Meniskusschaden) die Knie unter Belastung nicht stärker als ca. 90 Grad gebeugt werden sollen. Wie du ja selbst schreibst, wird bei einem Meniskusschaden eine Beugung von 90 Grad empfohlen. Dann rate doch einmal warum! Tip: Hat was mit Arthrose zu tun!

Das Training muss bei Arthrose 2. Grades so gestaltet sein, dass die Gelenkausziehung verbunden mit Gelenkspaltverschmälerung und subchondraler Sklerosierung so lange wie möglich aufgehalten werden. Und das gelingt z.B., indem man beim Krafttraining der Beine das Kniegelenk nicht überstrapaziert.

Und nur weil der Gelenkknorpel bei – so wie du schreibst – 50% der Menschen eh am A**** ist, bedeutet das doch wohl noch lange nicht, dass man sich weiterhin kniefeindlich bewegen soll und ein Fortschreiten der Arthrose beschleunigt.

Also, recherchier doch erst einmal gründlich, bevor du hier so emotional reagierst und Leute, die dir nichts getan haben, beleidigst. Das ist nicht die feine sportliche Art.

Kommentar von schwarzekatze ,

... ich lese eure Kommentare mit großem Interesse, bitte sachlich bleiben... ... kniefeindlich trainieren will ich auf gar keinen Fall, ich bin froh, dass es im Moment gut läuft, war zeitweise schon schlimmer. Also bleibe ich mal bei 90 Grad bei den Extensions. Da fallen mir 5kg noch ziemlich schwer, leider. Im Vierfüßlerstand lege ich immer noch was unter, aber lange halte ich das nicht durch. Im Wirbelsäulengymnastikkurs kommt dann immer schon die Trainerin angesprungen und zeigt mir Alternativen.

Kommentar von support ,

Hallo lieber Onliencoaching,

wir legen hier großen Wert auf Respekt, Anstand und Höflichkeit, und bitten dich hier alle Mitglieder so zu behandeln wie du selbst behandelt werden willst. Ansonsten werden alle Entgleisungen gelöscht.

Wir bitten dich, dies genau zu beachten. Vielen Dank!

dein sportlerfrage.net-Team

Kommentar von Juergen63 ,

Leute was geht denn hier ab:)))) Sachlich und vor allem fair im Umgang miteinander sein sollte doch die Devise sein. Natürlich kann man mit einer Arthrose auch ein Krafttraining ausführen. Es ist sogar ratsam weil eine gut gestärkte Muskulatur zum einen die Gelenke in den alltäglichen Bewegungsabläufen entlasten kann und zum anderen durch ein Krafttraining die Knochendichte gestärkt wird. Gegen Arthrose gibt es leider kein Heilmittel. Von daher ist es richtig das all das was im Netz an angeblichen Wundermitteln angeboten wird nur eins bewirkt. Nämlich den Geldbeutel zu entlasten. In wie weit und wie intensiv nun ein Betroffener trainieren kann ist indivdiuell unterschiedlich und da muß sich jeder selbst herantasten. Es bringt nichts jemandem anzuraten mit hohen Gewichten zu trainieren wenn dieser damit Probleme bekommt. Generell ist es sinnvoll dem Muskel einen hohen Widerstand zu bieten denn je höher der Widerstand ist desto größer ist der Trainingsreiz. Aber das Ganze muß für den Körper/ die Gelenke verträglich sein, was bei einer chronischen Schädigung immer schwer zu beurteilen ist. Von daher bleibt nur die Option auszuprobieren wie intensiv der Betroffene trainieren kann. Alleine er oder sie muß das sportliche Maß heraus finden was ihm/ihr gut tut. Und jetzt hab euch wieder lieb und gut ist :)))

Antwort
von DeepBlue, 32

Hi,

man kann es drehen und wenden wie man will: Krafttraining ist generell eine Belastung für alle beteiligten Gelenke. Je schwerer die Gewichte sind und je intensiver das Training ist, umso schneller geht es mit dem weiteren Verschleiß des bereits geschädigten Gelenks vorwärts, auch wenn Du die Übungen technisch sauber ausführst.

Ich leide ebenfalls unter Kniearthrose, bereits 2 OPs. Mein Orthopäde empfahl mir u.a. auch Krafttraining für die Beine. Das Gewicht sollte relativ gering sein (30 – 50 % der Maximalkraft), 15 – 20 WH pro Satz. Wegen des Knorpelschadens sollte bei Kniebeuge und Beinpresse der Beugewinkel nicht mehr als 90° betragen.

Unabhängig davon riet mir auch mein Physiotherapeut zu 20 WH pro Satz bei relativ geringer Belastung. Bewegung ist bei Arthrose wichtig – besonders wenn noch etwas an Knorpel vorhanden ist, weil dadurch die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessert wird. Wenn Du Dir nun unsicher bist und Du Deinem Trainer nicht vertraust, so wende Dich doch einfach noch einmal an Deinen Orthopäden oder frag einen Physiotherpeuten.

Gruß Blue

Kommentar von schwarzekatze ,

danke für deinen Bericht. Nach meiner Verletzung habe ich sehr viel im Studio trainiert, meistens am Seilzug mit Beinschlaufen. Mein damalieges Studio gehörte 3 Krankengymnasten. Aber irgendwann kam ich so nicht weiter und ich habe es frustriert hingeschmissen. Irgendwann möchte man einfach mehr Gewicht dranhängen. Da hast du einen Orthopäden, der konkrete Anleitungen gibt. Meiner sieht vor allem das Dollarzeichen, wenn ich zu ihm komme (Privatpatient) und will mir Injektionen ins Kniegelenk "aufschwatzen". Da ich in letzter Zeit keine nennenswerten Beschwerden habe, habe ich mich damit nicht näher befasst, aber ich denke, ich sollte mir einen anderen suchen...

Kommentar von Onlinecoaching ,

Selbst das ist falsch!

Viele Wiederholungen bedeuten logischerweise größere Belastung des Gelenkes als wenig Wiederholungen.

Kommentar von DeepBlue ,

Hi Onlinecoaching,

Du bist ja für Deine Unsachlich- und Uneinsichtigkeit im Forum bekannt ... Wieso sollte es für die Gelenke belastender sein, wenn ich mit einem niedrigen Gewicht mehrere Wiederholungen mache als mit einem schweren Gewicht wenige? Ich kann da keine Logik erkennen. Bei einem arthrosebefallenem Kniegelenk wären nach Deiner Theorie 20 Kniebeugen ohne Gewicht belastender als 8 WH bei 85 % der MaxKraft. Wenn das stimmt, müssen sämtliche Sportärzte, Orthopäden, Physios etc. gefeuert werden.

Hi Schwarze Katze,

wenn Du momentan keine Beschwerden hast, würde ich das Gelenk therapiemäßig in Ruhe lassen. Wenn es aber wieder schlimmer wird und sich nicht bessert, ist so eine Injektionstherapie mit Eigenblut keine schlechte Sache. Bei mir war es dafür leider schon zu spät (Knochen auf Knochen), weil ich unvernünftiger Weise meine maroden Kniegelenke weiterhin zu stark belastet habe. Ich habe mich zunächst für eine Injektionstherapie mit Hyaluronsäure entschieden. Das half zwar für ca. 12 Monate, die Spritzen waren jedoch sehr unangenehm und schmerzhaft . Jetzt schlucke ich seit ca. 1 Jahr Hyaluronsäurekapseln und komme damit gut klar.

Kommentar von Onlinecoaching ,

:-DDDD

Genauso ist es, viele Trainer, Ärzte, Therapeuten bauen nur Scheisse. Und Hauptsache ich bin inkompetent und ausgerechnet hier zwischen den Fachleuten" dafür bekannt :-D!

Hau mal rein!^^

Kommentar von Onlinecoaching ,

Und auch noch kostenpflichtige Therapien ohne Wirksamkeit....

:-D

Weiter so!

Kommentar von schwarzekatze ,

diese Hyaluronspritzen möchte mir der Arzt verkaufen, aber ich habe schon öfter gehört, dass die nur kurzfristig helfen. Letztens Jahr habe ich Hyaluronsäurekapseln und ein Glucosaminpräparat genommen. Seit dem Sommer esse ich fast keinen Weizen mehr und die Knie haben sich beruhigt. Bis heute.... ausgerechnet heute meckert das rechte Knie, war wohl doch zu viel, gestern noch walken zu gehen (in bergigem Gelände)

Kommentar von DeepBlue ,

Das Problem ist eben, dass sich bei Arthrose das Kniegelenk bei einer Überlastung – egal weshalb die nun entstanden sein mag – schnell entzündet. Das Knie wird dick und heiß. Hier helfen, man mag es kaum glauben, Quarkwickel. Anstatt der Hyaluronspritzen-Therapie würde ich allerdings auch eher auf hochdosierte Kapseln zurück greifen.

Kommentar von Onlinecoaching ,

Man muss hier zwischen Symptombehandlung und Therapie etwas unterscheiden, auch wenn sich das bei Arthrose überschneidet!

Alles, was hilft Schmerzen zu lindern, ist in Ordnung. Alles, was angeblich die Arthrose aufhalten oder gar beseitigen soll, ist Abzockerei!

Diese ganzen Klamotten werden aus gutrem Grund nicht von den Kassen finanziert. Es fehlen jegliche Belege für Wirksamkeit!

Arthrose ist derzeit in keiner Form heilbar und bleibt eine chronische Geschichte. Deswegen ist der Umgang mit dieser Krankheit ein ganz anderer. Hier geht es nun darum möglichst viel Lebensqualität trotz Einschränkung zu behalten.

Antwort
von whoami, 18

"ich soll 20 Wdh machen, mit 15 wäre das eine andere Art Training" - Stimmt! Und 10 Wh, oder gar nur max. 8 Wh., wären wieder ein anderes Training!!! Ob du nun wirklich Erfolg haben willst, oder nur alten Zeiten nachtrauern willst, hängt ganz alleine davon ab, ob du willentlich bist Erfolg zu haben, oder nicht! Je weniger Wh, desto besser. Das gilt ganz besonders für Frauen!! Die Tausenden erfolglosen Mädels auf Stepper und Co. bestätigen, dass das Dahingestrampele, bzw. das Training mit vielen Wh, sinnlos ist!!

Lerne daraus!

Kommentar von schwarzekatze ,

Weniger als 15 Wiederholungen würde mir auch gefallen, aber als Frau bekam ich diesen Vorschlag noch nie. Nur jetzt für den Anfang kann ich mir das nicht vorstellen, da ich immer noch leicht Muskelkater bekomme und die Sehnen und Bänder müssen ja auch mitkommen. Bei 3x20 Wdh wird mir einfach langweilig. Und wenn ich trainiere, will ich mich nicht dabei unterhalten wie es viele Frauen machen.

Antwort
von Onlinecoaching, 19

Hallo,

3 x 15 oder 20 Wiederholungen bewegt sich Beides im Bereich des "Sanften Krafttrainings" bzw. "Kraftausdauertrainings".

Viele Trainer / Therapeuten raten instinktiv dazu mit weniger Gewicht zu beginnen bzw. zu trainieren, wenn jemand lange nichts gemacht hat und / oder gesundheitliche Probleme hat. Das ist aber häufig nur ein Instinkt, weil sie irgendwie das Gefühl haben, dass höhere Widerstände schädlich sein könnten oder sonst was.

Fakt ist, dass das kein Problem ist, sofern keine Kontraindikationen (frische Verletzungen o.ä.) bestehen.

Wenn der Bruch ausgeheilt und Du mit Deinem Asthma klarkommst, dann darfst Du ruhig auch intensiver trainieren. Es sei denn, es bestehen noch andere Kontraindikationen, von denen Du nichts geschrieben hast. In dem Fall würde ich das aber auch mit nem Arzt oder Physio bequatschen.

Letztendlich musst Du Dich aber auch fragen, was Du eigentlich für Ziele hast - einfach mehr Gewicht zu stemmen? Dadurch wieder das Gefühl zu kriegen, dass Du "fit" bist? Warum trainierst Du überhaupt im Studio?

Die Wahl der Methodik hängt davon ab, was Du eigentlich erreichen willst. Einfach 3 x 20 Wiederholungen zu machen, weil Du eine arme alte Frau mit kaputtem Knie bist ist völliger Schwachsinn. Du kannst im Grunde alles machen - man muss nur entsprechend modifizieren und planen.....

Kommentar von schwarzekatze ,

Hallo und danke für die Antwort. Das bestätigt meine Vermutung, dass es wahrscheinlich nur Vorsicht der Trainerin war. Ansonsten geht es mir gut, allerdings geht es bald wieder mit allergischem Asthma so richtig los, wenn die Pollen fliegen. Meine Patellafraktur ist fast 15 Jahre her, damals wurde dann nachfolgend ein zweitgradiger Knorpelschaden beidseits festgestellt und mir Rad fahren nur in der Ebene erlaubt, und von joggen und Brustschwimmen abgeraten. Die andere Kniescheibe ist leider von Geburt an nicht richtig geformt, weswegen sie auch den Knorpelschaden hat. Aber egal, ich mache trotzdem was. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Sachen ausprobiert. Seltsamerweise macht mir das Training an den Geräten neben walken/nordic walken/wandern im Wald am meisten Spaß. Ich bin in so einem Geundheitsprogramm von der Krankenkasse und die wollen mir unbedingt mehr Ausdauertraining aufschwatzen. Witzigerweise walke ich 90min im Wald recht flott und mit 200 Höhenmetern problemlos, falle aber nach 5 min hustend vom Ergometer und nach 15 vom Crosstrainer. Trotzdem habe ich mir einen gebrauchten Ergometer zugelegt und übe das. Allerdings werden da bei stärkerer Belastung die Knie meckern.

Kommentar von whoami ,

"Viele Trainer / Therapeuten raten instinktiv dazu mit weniger Gewicht zu beginnen bzw. zu trainieren, wenn jemand lange nichts gemacht hat" - Das tun sie nicht "instinktiv", sondern aus dem sehr wohlüberlegten Grund, weil sie die Neuen nicht intensiv betreuen wollen!!! Lasches Training bei Neulingen ist für die Trainer das Beste überhaupt, weil der Trainierende nicht betreut werden muss (so wie es eigentlich erforderlich ist wenn jemand ernsthaft trainiert), er aber trotzdem seinen Beitrag zahlt!!!

Wenn man auf solche Trainer trifft, sollte man schleunigst das Studio wechseln!!!! Gute Betreuung findet man heute leider nur noch in kleinen familiären Studios - diese kosten dann aber oft (aber nicht immer!) etwas mehr! jeder muss wissen was ihm die eigene Gesundheit Wert ist...

Kommentar von schwarzekatze ,

Was genau dahintersteckt, weiß ich nicht, jedenfalls habe ich immer wieder erlebt, dass man als Frau die 20 Wdh "aufgebrummt" bekommt. Noch nie hat mir jemand weniger als 15 vorgeschlagen! Als mein Sohn mit Anfang 20 angefangen hat zu trainieren, haben sie ihm sozusagen gleich die Hanteln in die Hand gedrückt. Als Frau bekommt man erstmal das Gehüpfe vorgeschlagen.

Ich weiß, was mir meine Gesundheit wert ist ;-) ... und es ist ein kleines, familiäres, mit knapp 60€ nicht gerade billiges Studio. Die leitende Trainerin ist Physiotherapeutin, von daher denke ich schon, dass ich in guten Händen bin. Trotzdem ist die Betreuung schlecht, meistens ist außer dem Thekenpersonal kein sportlicher Ansprechpartner da. Ein anderes akzeptables Studio gibt es hier in der Nähe nicht. 40min Anfahrtsweg wäre die Alternative und das kann ich abhaken.

Kommentar von Onlinecoaching ,

Dieses Phänomen findet man auch bei vielen Physios und Ärzten. Das ist aber falsch!

Ist genau derselbe Rotz im Seniorensport oder bei Krebspatienten oder was weiss ich - dann meinen die Trainer / therapeuten, dass man vorsichtig sein muss, weil solche Zielgruppen ja alt oder krank sind.

Das ist schlichtweg falsch!

Es ist nachweislich so, dass auch 90 - jährige Krebspatienten mit multiblen Gelenkbeschwerden etc. mit hohen Widerständen trainieren können. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das nicht so sein sollte.

Lediglich das "Gefühl", dass man damit zuviel zumuten könnte hindert die Therapeuten / Trainer daran es zu machen.

Was aus genannten Gründen absolut daneben ist. Du brauchst kräftige Muskeln, die kriegst Du nur durch entsprechendes Training.

Bei dieser ganzen Schonungs-Scheisse werden die Leute ihre Probleme NIE los. Ich kann Dir da Arien von singen. Die schleppen sich jahrelang zum Rückensport und leben trotzdem mit Schmerzen. Diejenigen, die 6 Monate ins Studio oder zu Kieser rennen, die sind plötzlich zu 90 % schmerzfrei.

Das ist eine Tatsache, die ich aus jahrelanger Erfahrung absolut garantieren kann!

Also lass Dir da nix erzählen und hau rein.

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