Hier werden die neuesten Antworten gelistet.

am 9. September 2010 16:33 man kann - gerade Ultradistanzen - auch ohne Tempotraining bestehen. Aber: gerade gezieltes Tempotraining ist nötig, wenn man sich verbessern will. Mit einer guten Ausdauergrundlage erreicht man ein gutes Niveau. Nach einiger Zeit allerdings ist dann kaum noch eine Steigerung möglich. Tempotraining - natürlich angepasst an die geplante Laufstrecke - hilft die maximale Sauerstoffaufnahme zu trainieren und verbessert die Fähigkeit, ein flottes Tempo auch längere Zeit durchzuhalten.

am 9. September 2010 11:03 Also Anfangs wenn du ins Training startest kannst du sogar auch über 3 Tage für die Regeneration brauchen um auf dein eig. Level wieder zu kommen. Es liegt halt an deiner Fitness und am Trainingsstand. Jeden Lauf wirst du fitter und deine Regeneration wird sich verkürzen, wenn du zudem ausgiebig schläfst und dich gut ernährst. Bei mir ist es Momentan auch ca. 2Tage, laufe 1-2 mal die Woche, aber man kommt schnell auf 1 Tag regeneration.Denke bei 3 mal die Woche laufen, sollte sich dein Körper nach ca. 3 Monaten auf dieses Level einpendeln. Wichtig ist die Kontinuität, welche deinen Fitnessgrad steigen lässt und deine Regenerationsphase wiederum verkürzt. Denke wenn du 2-3 mal die Woche laufen gehst über 3 Monate ist das ok,vorher würde ich nicht öfters laufen gehen, danach wirst du automatisch merken, dass du am übernächsten Tag eigentlich wieder fit bist.
am 9. September 2010 09:04 Bist du eine Frau (Largo ist nicht sehr aussagefähig) und läufst normalerweise immer mit Schuhen mit hohen Absätzen? Dann wäre es einfach so, dass deine Sehnen und die Muskulatur sich etwas verkürzt haben und nun durch das Barfuss laufen wieder gedehnt werden.

am 9. September 2010 08:48 Ich vermute auch, dass es sich um Muskelschmerzen handelt, weil Deine Füße es einfach nicht gewohnt sind, ohne Stütze zu arbeiten.
Allerdings gibt es Menschen, deren Füße für diese Art von Belastung nicht ausgelegt sind. Wenn jemand im Alltag schon Einlagen tragen muss, um keine Probleme zu bekommen, dessen Füße sind mit längeren Barfußläufen sicher überfordert.
Tempotraining, als freies Fahrtspiel oder präzises Intervalltraining schafft neue Reize und hilft dem Körper sich an neue Tempi zu gewöhnen. Über Internvalltraining habe ich ein Artikel geschrieben:
http://www.laufcampus.com/suche.php?we_objectID=4285&pid=257
Herzliche Grüße
Andreas Butz
Das ist am Anfang tatsächlich ein Überlastungsproblem, denn der Fuß ist das einfach nicht mehr gewöhnt obwohl es ganz natürlich wäre.
Es bringt auch dem Ultraläufer etwas obwohl der natürlich nicht so auf seine Sprintkraft angewiesen ist. Aber Du hast Recht es ist natürlich für die Kurz- und Mittelstrecke sinnvoller als Trainingsform.
Das ist ganz normal, wenn man normalerweise nur mit stützenden Schuhen unterwegs ist. Der Fuß muss sich plötzlich auf seine stützenden Eigenschaften besinnen. Das Gewölbe mit Bändern und Sehnen ist zunächst mal überlastet, besser erst mal nur 15 Minuten barfuß laufen und dann steigern.

am 8. September 2010 16:30 Es ist schwer eine Antwort zu geben, da ich nicht genau weiß, um welche Schmerzen es sich genau handelt und Ferndiagnosen meist sowieso schwer zu stellen sind. Es kann aber gut sein, dass du normalerweise Überpronierer bist und dir durch das Barfuß laufen die notwendige Stütze gefehlt hat. Durch das Einknicken wurde dein Fuß stärker belastet als normalerweise, sodass Schmerzen aufgetreten sind.
Dies war allerdings nur eine Annahme. Bist du denn normalerweise Überpronierer?
Schönen Gruß, Laufjunkie.

am 8. September 2010 15:37 Um mich zu motivieren setze ich mir langfristige Ziele, die ich erreichen möchte. Wenn ich dann faul zu Hause sitze, bekomme ich ein schlechtes Gewissen und habe keine andere Wahl als zu Laufen. "Der Weg ist das Ziel". Natürlich musst du dafür auch diszipliniert sein, aber das schaffst du schon.
Trainingsplan + Wettkampfziel. Denn wenn im Plan steht, heute wird 60 Minuten gelaufen, dann wird gelaufen. Egal was das Wetter macht. Tod dem Schweinehund!
Das kann man so wirklich nicht sagen. Wie viel hast du letztes mal trainiert? Kannst Du diesmal deutlich mehr trainieren? Wie ist deine Grundlagenausdauer, hat sie sich seitdem verbessert, kannst du auf dem Stand vom letzten Wettkampf aufbauen?
Ich habe in einem Jahr bei recht konstantem Training (auch im Winter bei Schnee und Eis) beim Halbmarathon knapp 10 Minuten rausgeholt, von 1:40 auf 1:30.
Jeder Läufer sollte unterstützendes Krafttraining betreiben. Nicht nur für die Bainmuskulatur sondern vor allem Bauch und Rückenmuskulatur sollten trainiert werden. Im Prinzip sollten Läufer möglichst ausgewogen alles trainieren, ohne dami natürlich den Fokus auf Muskelaufbau zu legen, denn zusätzliche Masse braucht man beim Laufen ja nicht.
Ich hab da mal ein paar Zeilen dazu geschrieben, die findest Du hier: http://laufen-klettern-reiten.de/lauftraining/krafttraining-fur-laufer
Wie gesagt, vor allem darauf achten dass man nicht zu einseitig trainiert.
Also, natürlich macht ein guter Laufschuh etwas aus bei der Laufleistung. Und auch das Gewicht des Schuhs spielt eine Rolle, denn wenn ein Schuh z.B. 300 Gramm wiegt und ein sehr leichter Wettkampfschuh nur 200 Gramm klingt das erstmal nach nicht besonders viel. Rechnet man aber bei einem Marathon mit 42.000 Schritten, dann heben die Füße 42.000 ml 100 Gramm mehr hoch, das sind in Summe 4,2 Tonnen!
Bei 12 Minuten ist das natürlich nicht so dramatisch, aber ein paar Sekunden sind schon drin vor allem weil Hallenschuhe ja gar keine richtigen Laufschuhe sind.
Ich würde aber auch von den Nike Free dafür Abstand nehmen, zum Training ja, zum Wettkampf nein, da würde ich einen richtigen Wettkampfschuh bevorzugen, ich kenne z.B. den hier gut: http://laufen-klettern-reiten.de/laufschuhe-im-test/laufschuhe-im-test-brooks-gr... Und der ist wirklich sehr leicht. Gibt aber auch noch jede Menge anderer.
Einfach mal im Fachgeschäft aufs Laufband und testen. Viel Erfolg!
Schau mal, ich habe einen Artikel über Liegestütze und Laufen geschrieben, vielleicht bringt er Dich auf neue Ideen:
http://www.laufcampus.com/suche.php?we_objectID=19901&pid=257
Ansonsten recherchier mal nach MaxxF. Dieses Krafttrainingsprogramm ist auch für Ausdauersportler sicher ideal.
Herzliche Grüße
Andreas Butz

am 7. September 2010 23:55
am 7. September 2010 18:25 Ich habe feste Termine im Sport. Die halte ich ein und ich freue mich richtig drauf, der Spaß am Sport ist sehr wichtig. Auch wenn es wieder kälter wird, wie jetzt, einfach andere Bekleidung und dann raus, frische Luft, sich bewegen...was gibt es schöneres...:-)

am 7. September 2010 17:31 Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Läufst du erst kurze zeit und ohne spezifisches Training für die Distanz fällt die mögliche Steigerung deutlich stärker aus, als wenn du schon 2 oder mehr Jahre intensiv trainierst.

am 7. September 2010 17:28 Da du Krafttraining als Ergänzung betreiben willst, ist ein Ganzkörpertraining als sogenanntes Hypertrophietraining die erste Wahl. Das bedeutet etwa 8-10 Wiederholungen pro Satz, typisch 3 Sätze.
Du solltest dich auf die komplexen Übungen fokussieren, bei denen nicht ein Muskel allein trainiert wird, sondern eine ganze Muskelgruppe.
Ein solches Training 2 mal die Woche ausgeführt könnte so aussehen (jeweils 3 Sätze à 8-10 Wiederholungen): Bankdrücken Kniebeugen mit der Langhantel rudern vorgebeugt mit der Langhantel Kreuzheben Klimmzüge Latissimuszug Schrägbankdrücken
Als Ergänzung Crunches Liegestütze
Das wärs eigentlich.

am 7. September 2010 17:19 Eine Strategie ist, sich feste Termine in den Kalender einzutragen. Das fällt dann leichter mit dem Einhalten.
Oder z.B. gleich morgens nach dem Aufstehen sofort ohne großes Nachdenken zu laufen.
Durchbeißen musst du dich in den ersten 3 Wochen. danach ist es so Bestandteil der täglichen Routine geworden, dass dein Körper ganz automatisch danach verlangt.
Oder sich mit jemandem fest verabreden, dann gibt es auch bei schlechtem Wetter, keine Lust und was der innere Schweinehund einem so ins ohr flüstert, keine Möglichkeit zu entrinnen.