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Bergsteigen - neue und gute Antworten

Bergsteigen - neue und gute Antworten

Hier werden die neuesten Antworten gelistet.

Training für einen Achttausender

MarkusStadler
beantwortet von MarkusStadler am 17. November 2008 21:33
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Ich kann zwar keine eigenen Erfahrungen zu der Höhe beisteuern, würde aber selbst vor allem Kondition mit Laufen und Berglaufen trainieren. Dazu dann noch Kälteresistenz mit Winterbiwaks oder Mehrtagestouren mit Zelt im Winter. Nebeneffekt davon ist auch gleich noch, dass man sich an das Tragen schwerer Rucksäcke gewöhnt, was je nach dem angestrebten Stil Eurer Besteigung vielleicht von Vorteil ist. Wenn du den Berg mit einem Veranstalter machst (z. B. dem von dem dein Foto ist), dann wird das Lasten-Schleppen aber großteils von den Sherpas erledigt.


Wer kennt einen leichten 3000er, den ich ohne Gletscher- und Kletterausrüstung besteigen kann?

aufdenbergde
beantwortet von aufdenbergde am 16. November 2008 15:54
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Wenn es auch ein Aufstieg auf knapp 3000 Meter ohne Gipfel sein darf: Im Ötztal von Sölden aus zur Hildesheimer Hütte, die liegt auf 2899 m Höhe. Der Weg ist sehr gut zu gehen.

Von der Hütte aus geht es noch weiter hoch, allerdings dann häufig als Klettersteig oder auf den Gletscher (z.B. aufs Zuckerhütl).

Einige Tourenvorschläge, darunter allerdings auch verschiedene Gletschertouren, gibt es hier: http://www.dav-hildesheim.de/seiten/huetten/hildesheimer/index.htm


Bild/er:

Dei Hildesheimer Hütte in den Ötztaler Alpen



Was ist der Unterschied zwischen objektiven und subjektiven Gefahren?

demosthenes
beantwortet von demosthenes am 15. November 2008 17:13
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>>>> Objektive Gefahren sind Gefahren, welche außerhalb des menschlichen Beherrschungsvermögens liegen.

Sturm

Kälte

Regen

Schneefall

Nebel/Wolken

Blitzschlag

Vereisung der Route

Sonnen- und Hitzestrahlung

Schnee- und Eislawinen

Steinschlag

Felsausbrüche

Erdrutsche, Murenabgänge

Gletscherspalten

Gletscherflüsse und Eisdolinen

Eisstürze

Höhenkrankheit

Subjektive Gefahren sind Gefahren, welche aus dem Verhalten des Menschen entstehen.

Technisches Versagen des Sicherungsmaterials

Selbstüberschätzung

Mangelnde Erfahrung

Unzureichendes klettertechnisches Können

Unzureichende Kondition

Unzureichende psychische Stabilität

Unzureichende Ausrüstung

Unzureichende Kenntnis der Wetterlage

Falsche Einschätzung der Schwierigkeiten

Falsche Einschätzung der Situation

Schwächere Partner

Missachtung von Anzeichen für Wetterverschlechterung

Missachtung von Anzeichen der Erschöpfung

Missachtung von Anzeichen der Höhenkrankheit

(Alles aus himalaya-info)

Kommentar von 5d54c06b3466c33aa543707513b80c5dsmallrazecarver am 15. November 2008 20:24

o.K. dann habe ich nur die Hälfte richtig. Sorry für die Fehlinformation. Ach ja, das war das mit Objekt und Subjekt was mir vor 30 Jahren in Deutsch schon Schwierigkeiten gemacht hat. Schäm dich Reiskarfer!


Was ist der Unterschied zwischen objektiven und subjektiven Gefahren?

anonym
beantwortet von boitl am 15. November 2008 17:05
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Ich glaube man muß zu den subjektiven Gefahren noch die Situationen dazurechnen, die von einem selbst ausgehen, also plötzlicher Konditionseinbruch, Angst, Hunger, Durst, Verletzung, falsch eingeschätze Route, sich verlaufen oder versteigen.


Was ist der Unterschied zwischen objektiven und subjektiven Gefahren?

razecarver
beantwortet von razecarver am 15. November 2008 13:44
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Ich glaube objektive Gefahren sind die die man sehen kann. Steiler Fels, Gletscherspalten, schmale Pfade, Stöckelschuhe usw. Subjektive sind die nicht sichtbar sind, aber unverhofft kommen können und mit denen man im Gebirge immer rechnen muss. Steinschlag, Wetterumsturz, Kälteeinbruch, angreifende Steinböcke etc.





Wer kennt einen leichten 3000er, den ich ohne Gletscher- und Kletterausrüstung besteigen kann?

trizeps
beantwortet von trizeps am 13. November 2008 14:43
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Hallo, auch bei so genannten leichten 3000ern ist zu beachten, dass bei Schlechtwetter die Gefahr am Berg deutlich zunimmt, daher vor der Tour immer die jeweiligen Verhältnisse erkundigen. Aber das weißt du ja sicher...;-)

Hier ein paar Alpen-3000er, die als recht "leicht" gelten:

Ötztaler Alpen

Kreuzspitze

Aufstieg von der Martin-Busch-Hütte bei Vent

Nederkogel

Aufstieg von einem kl. Parkplatz an der B186 zwischen Zwieselstein und Obergurgl

Ramolhaus 3006m hoch und evtl. Besteigung des Kleinen und/oder Nördlichen Ramolkogel

Aufstieg von Obergurgl

Zillertaler Alpen

Schönbichler Horn

Aufstieg vom Furtschagelhaus oder Berliner-Hütte

Verwallgruppe

Hoher Riffler

Aufstieg vom Edmund-Graf-Haus

Kommentar von powerspaghetti am 14. November 2008 08:32

Super, vielen Dank :-).

Dann hab ich ja schon ein paar Ziele für den nächsten Sommer.


Ab welchem Alter kann ich mit Kindern zum Bergsteigen gehen?

anonym
beantwortet von birkenpolle am 13. November 2008 12:39
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Meinst du jetzt, ab wann die Kinder selber gehen oder ab wann man sie mitnehmen kann? Das geht in der Kraxe, sobald sie sitzen können, also mit 6-10 Monaten. Beim selber laufen kommt es auch viel auf die Motivation des Kindes an. Kurze Touren kann man schon mit Dreijährigen machen, wenn sie Lust haben. Da muss man wohl einfach vorsichtig ausprobieren, was mit welchem Kind möglich ist. Wenn man bereit ist, zumindest auch teilweise zu tragen, ist man auf jeden Fall flexibler.


Wie geht man mit Stöcken am besten bergab?

NordicFitness
beantwortet von NordicFitness am 10. November 2008 10:58
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Die Bergabtechnik ist die aus der ALFA-Technik entwickelte Raupe-Technik. Wesentlich ist vor allem eine aktive Fussarbeit mit dem Scheinbeinmuskel und die funktionelle Aufrichtung. Die Stockspitzen bleiben hinter dem Körper bzw. unter dem Körpersschwerpunkt. Die Doppelstock- oder die Grundtechnik/Kreuzkoordination ist variabel.

Viele Grüsse aus der Sport- und Seestadt


Wie geht man mit Stöcken am besten bergab?

xtough
beantwortet von xtough am 10. November 2008 07:41
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Bergab nutz ich die Stöcke immer wie beim Skifahren: Einen Stock weiter bergab und dann in einer leichten Kurve darum herum drehend absteigen (rechter Stock - Rechtskurve, linker Stock - Linkskurve). Dabei sollte die Stöcke möglichst etwas weiter ausgefahren sein als beim Aufstieg oder in der Ebene.


Wie geht man mit Stöcken am besten bergab?

anonym
beantwortet von postpalast am 9. November 2008 22:27
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Die Mischung machts. Wenn Du beide Stöcke auf einmal einsetzt, entlastest Du zwar bei diesem Schritt mehr, der nächste wird dafür aber überhaupt nicht entlastet, beim einseitigen Einsatz entlastest Du zwar bei jedem Schritt, aber weniger. Mach es vom Gelände abhängig. Dort, wo Du größere Stufen, oder Spalten oder Bäche zu bewältigen hast, wähle den Doppelstockeinsatz, sonst den anderen.



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