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Ich kann zwar keine eigenen Erfahrungen zu der Höhe beisteuern, würde aber selbst vor allem Kondition mit Laufen und Berglaufen trainieren. Dazu dann noch Kälteresistenz mit Winterbiwaks oder Mehrtagestouren mit Zelt im Winter. Nebeneffekt davon ist auch gleich noch, dass man sich an das Tragen schwerer Rucksäcke gewöhnt, was je nach dem angestrebten Stil Eurer Besteigung vielleicht von Vorteil ist. Wenn du den Berg mit einem Veranstalter machst (z. B. dem von dem dein Foto ist), dann wird das Lasten-Schleppen aber großteils von den Sherpas erledigt.
Wenn es auch ein Aufstieg auf knapp 3000 Meter ohne Gipfel sein darf: Im Ötztal von Sölden aus zur Hildesheimer Hütte, die liegt auf 2899 m Höhe. Der Weg ist sehr gut zu gehen.
Von der Hütte aus geht es noch weiter hoch, allerdings dann häufig als Klettersteig oder auf den Gletscher (z.B. aufs Zuckerhütl).
Einige Tourenvorschläge, darunter allerdings auch verschiedene Gletschertouren, gibt es hier: http://www.dav-hildesheim.de/seiten/huetten/hildesheimer/index.htm
Bild/er:

>>>> Objektive Gefahren sind Gefahren, welche außerhalb des menschlichen Beherrschungsvermögens liegen.
Sturm
Kälte
Regen
Schneefall
Nebel/Wolken
Blitzschlag
Vereisung der Route
Sonnen- und Hitzestrahlung
Schnee- und Eislawinen
Steinschlag
Felsausbrüche
Erdrutsche, Murenabgänge
Gletscherspalten
Gletscherflüsse und Eisdolinen
Eisstürze
Höhenkrankheit
Subjektive Gefahren sind Gefahren, welche aus dem Verhalten des Menschen entstehen.
Technisches Versagen des Sicherungsmaterials
Selbstüberschätzung
Mangelnde Erfahrung
Unzureichendes klettertechnisches Können
Unzureichende Kondition
Unzureichende psychische Stabilität
Unzureichende Ausrüstung
Unzureichende Kenntnis der Wetterlage
Falsche Einschätzung der Schwierigkeiten
Falsche Einschätzung der Situation
Schwächere Partner
Missachtung von Anzeichen für Wetterverschlechterung
Missachtung von Anzeichen der Erschöpfung
Missachtung von Anzeichen der Höhenkrankheit
(Alles aus himalaya-info)
razecarver am 15. November 2008 20:24 o.K. dann habe ich nur die Hälfte richtig. Sorry für die Fehlinformation. Ach ja, das war das mit Objekt und Subjekt was mir vor 30 Jahren in Deutsch schon Schwierigkeiten gemacht hat. Schäm dich Reiskarfer!
Ich glaube man muß zu den subjektiven Gefahren noch die Situationen dazurechnen, die von einem selbst ausgehen, also plötzlicher Konditionseinbruch, Angst, Hunger, Durst, Verletzung, falsch eingeschätze Route, sich verlaufen oder versteigen.

Ich glaube objektive Gefahren sind die die man sehen kann. Steiler Fels, Gletscherspalten, schmale Pfade, Stöckelschuhe usw. Subjektive sind die nicht sichtbar sind, aber unverhofft kommen können und mit denen man im Gebirge immer rechnen muss. Steinschlag, Wetterumsturz, Kälteeinbruch, angreifende Steinböcke etc.

Hallo, auch bei so genannten leichten 3000ern ist zu beachten, dass bei Schlechtwetter die Gefahr am Berg deutlich zunimmt, daher vor der Tour immer die jeweiligen Verhältnisse erkundigen. Aber das weißt du ja sicher...;-)
Hier ein paar Alpen-3000er, die als recht "leicht" gelten:
Ötztaler Alpen
Kreuzspitze
Aufstieg von der Martin-Busch-Hütte bei Vent
Nederkogel
Aufstieg von einem kl. Parkplatz an der B186 zwischen Zwieselstein und Obergurgl
Ramolhaus 3006m hoch und evtl. Besteigung des Kleinen und/oder Nördlichen Ramolkogel
Aufstieg von Obergurgl
Zillertaler Alpen
Schönbichler Horn
Aufstieg vom Furtschagelhaus oder Berliner-Hütte
Verwallgruppe
Hoher Riffler
Aufstieg vom Edmund-Graf-Haus
Super, vielen Dank :-).
Dann hab ich ja schon ein paar Ziele für den nächsten Sommer.
Meinst du jetzt, ab wann die Kinder selber gehen oder ab wann man sie mitnehmen kann? Das geht in der Kraxe, sobald sie sitzen können, also mit 6-10 Monaten. Beim selber laufen kommt es auch viel auf die Motivation des Kindes an. Kurze Touren kann man schon mit Dreijährigen machen, wenn sie Lust haben. Da muss man wohl einfach vorsichtig ausprobieren, was mit welchem Kind möglich ist. Wenn man bereit ist, zumindest auch teilweise zu tragen, ist man auf jeden Fall flexibler.

Die Bergabtechnik ist die aus der ALFA-Technik entwickelte Raupe-Technik. Wesentlich ist vor allem eine aktive Fussarbeit mit dem Scheinbeinmuskel und die funktionelle Aufrichtung. Die Stockspitzen bleiben hinter dem Körper bzw. unter dem Körpersschwerpunkt. Die Doppelstock- oder die Grundtechnik/Kreuzkoordination ist variabel.
Viele Grüsse aus der Sport- und Seestadt

Bergab nutz ich die Stöcke immer wie beim Skifahren: Einen Stock weiter bergab und dann in einer leichten Kurve darum herum drehend absteigen (rechter Stock - Rechtskurve, linker Stock - Linkskurve). Dabei sollte die Stöcke möglichst etwas weiter ausgefahren sein als beim Aufstieg oder in der Ebene.
Die Mischung machts. Wenn Du beide Stöcke auf einmal einsetzt, entlastest Du zwar bei diesem Schritt mehr, der nächste wird dafür aber überhaupt nicht entlastet, beim einseitigen Einsatz entlastest Du zwar bei jedem Schritt, aber weniger. Mach es vom Gelände abhängig. Dort, wo Du größere Stufen, oder Spalten oder Bäche zu bewältigen hast, wähle den Doppelstockeinsatz, sonst den anderen.