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Bergläufer benutzen in der regel keine Stöcke. Beim Bergwandern haben Stöcke schon einen Vorteil, weil sie beim Bergaufgehen gut helfen können um besser voran zu kommen. Beim Bergabgehen können die Stöcke helfen die Knie zu entlasten, und sorgen auch für mehr Trittfestigkeit.

Berglaufen spricht andere Muskelgruppen an, und das noch in einer ziemlich hohen Intensität. Ich würde das Berglauf-Training nicht übertreiben, und vor allem damit erstmal langsam anfangen. Aber ab und zu mal eine Trainingseinheit kann nicht schaden. Ich würds auf jeden Fall mal ausprobieren.
Beim Berglauf braucht jeder Höhenmeter nicht vom Stützapperat des Läufers abgefangen werden!Trotzdem ist er natürlich intensiver als auf flacher Strecke und erfordert Lauferfahrung und Geduld-vorsicht: das Bergablaufen ist ganz zu vermeiden,bzw.schonend und langsamer zu gestalten!

Kann michnur dem Klettermax anschließen. Du trainierst auf jeden Fall eine andere Muskulatur als beim Laufen in de Ebene, weil der Krafteinsatz beim Berglauf bei einem anderen Winkel des Bewegungsapparates einsetzt als in der Ebene. Berlauf ist eine gute Variation des Trainings und kann ordentlich Muckis in den Beinen (Oberschenkel und Waden) und am Po bringen. Auch das Bergabgehen oder -laufen ist sehr effektiv.
ExuRei am 7. November 2008 18:30 Das Bergablaufen oder -gehen erfordert eine gute Lauf (Geh-)technik, da andernfalls u.a. die Kniegelenke durch das ständige Abbremsen des Körpergewichts sehr stark belastet werden.
Prince am 7. November 2008 18:38 Ja, ExuRei, man muss sehr "rund" über den ganzen Fuß abrollen. Sonst hat man unten am Parkplatz angekommen einen "Knieschnackler" ;-) (dh. die Knie zittern noch von alleine) Ich benutze aus diesem Grund immer Stöcke, die ich am Berg immer dabei habe. Da kann man viel aktiver, auch beim Beraufgehen bzw. -laufen die Arme und den Oberkörper einsetzen.

Vor allem deine Po- und Oberschenkelmuskeln freuen sich, wenn du einen Berg hochläufst. :-) Wenn du genau so lange einen Berglauf machst, wie du auf gerader Strecke gelaufen wärst, verbrauchst du viel mehr Kalorien (ca. 30 Prozent mehr!) Also viel Spaß dabei. Es bringt schon echt mehr für deinen Muskelaufbau und deine Kondition.
Bergauf mit Stöcken ist vorallem zu Trainingszwecken interessant. Skilangläufer z.B. benutzen das, um beim Training auch verstärkt den Oberkörper mit einzubeziehen und so eine vergleichbare Belastung wie beim Langlaufen im Winter zu erzielen.
Berglauf mit Stöcken ist Nordic Trail Running. Die Verwendung der Stöcke ist nicht zwingend und auch nicht besser sondern einfach vollkommen anders. Der Vortrieb mit Stöcken erfolgt oberkörpergesteuert. Somit findet eine funktionelle Aufrichtung und ein Ganzkörpertraining statt. An steilen Passagen ist ein Laufen bergauf ohnehin nicht mehr möglich. Bergab reduziert die Nordic Running Technik die Laufgeschwindigkeit und die Gelenkbelastung.
Viele Grüsse aus der Sport- und Seestadt

Sehe ich ähnlich wie Rennschneckle - solange man noch laufen kann, bringen Stöcke nichts. Bei sehr steilen Abschnitten mit unregelmässigem Untergrund, ist es aber effektiver zu gehen und dann ist man mit Stöcken vieleicht ein wenig schneller unterwegs.
Also, ich sehe nur ganz selten mal einen Bergläufer mit Stecken muss ich sagen. Manche machen es bei sehr steilen, steinigen Strecken, weil man da dann eh kaum mehr läuft und sich gut auf den Stöcken abstützen kann. Stöcke sind in dem Fall eine Kraftersparnis. Allerdings muss man sie ja im flacheren Gelände mitschleifen und das ist dann wieder ein deutlicher Minuspunkt. Beim Laufen würden sie mich glaub ich sehr stören und ich hätte Angst darüber zu stolpern. Ich denke, dass es eher weniger anstrengend aber koordinativ anspruchsvoller ist. und in meiner Gegend ziemlich ungewöhnlich.
Servus Urviech,
mein Mann meint Jungfrau ist ein schöner Berglauf, den man mal machen sollte. Ein toller "Erlebnislauf" ist der Nachtlauf von Biel in der Schweiz. Schaus dir mal im Internet an. Viel Spaß Ari