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Den Kreislauf allgemein in Schwung bringen ist schonmal nicht verkehrt. Am effektivsten erwärmt man sich aber durch das Klettern / Bouldern selbst. Sportmediziner empfehlen bis zu 120 Züge (~= 4 Routen) im leichteren Gelände, damit die Muskeln, Sehnen und Bänder in den zu trainierenden Bereichen ausreichend durchblutet sind, um vor Verletzungen besser geschützt zu sein.
Siehe z.B. Andreas Schweizer: Die Biomechanik des A2 Pulley und die Effektivität dessen Taping in Bezug auf das Sportklettern. http://www.turntillburn.ch/research/Diss/Disk6.html
Eine gute Alternative ist noch Seilspringen. Wenn du das einige Minuten machst wird dir allgemein schon warm. Dann ganz leicht mit Bouldern anfangen, vielleicht ein paar Technikelemente einbauen. Un dann kanns nach ca. 30 min mit dem Training losgehen.
Also ich wärme mich immer wie bei anderem Sport auch auf, mit 10min leichtem joggen und dann dehne ich mich ausgiebig. Da habe ich das Gefühl richtig beweglich zu sein. Und nur so fühle ich mich sicher in der Wand.
xtough am 18. November 2008 08:43 das sind schon mal zwei fehler: beim joggen erwärmst du die fürs klettern wichtigen muskeln und sehnen (unterarme) kaum und durch das vorher dehnen setzt die mögliche maximalkraft beim training enorm herab.

Wenn ich in der Kletterhalle klettere oder trainiere, fahr meist mit dem Radl und das einigermassen zügig, so dass mir schon mal warm wird. Dann fang ich gleich an mit leichtem Bouldern - 15 bis 30 Minuten lang. Anschliessend ein bißchen dehnen und dann kanns losgehen.

Aufwärmen unter 15 Minuten bringt wenig bis gar nichts. Das Aufwärmen ist von vielen Faktoren abhängig und sollte v.a. im spezifischen und individuellen Teil sportartspezifisch ausgeführt werden.
10 Minuten allgemeines Aufwärmen auf dem Crosstrainer ist ok, da Du alle großen Muskelgruppen damit ansprichst. Danach ist Dein Herz-Kreislaufsystem hochgefahren und es wäre besser, wenn Du z.B. Eigengewichtsübungen/gymnastische Übungen Deiner im Trainingshauptteil geplanten Kraftübungen durchführen würdest, um Deine Muskulatur koordinativ auf das folgende Programm vorzubereiten, anstatt weitere 20 Minuten auf dem Crosstrainer zum Aufwärmen zu verbringen ;o)
Wenn Du dagegen nur auf dem Crosstrainer trainierst, solltest Du Dich 15 Minuten mit langsam ansteigender Intensität darauf aufwärmen. Dann 30 Minuten Dein "Programm" absolvieren. Und ca. 10 Minuten abwärmen. Außer Dein "Programm" geht nicht über "Bewegungsintensität" hinaus (= unter 65% HFmax), dann brauchst Du weder ein Auf- noch ein Abwärmen.

Du solltest das Ausdauertraining ,wenn es unbedingt in der Krafttrainingseinheit integriert werden soll, unbedingt am Ende des Krafttrainings durchführen. Ein Ausdauertraining ermüdet deine Muskulatur zu stark für das Krafttraining und die Konzentration geht auch oft verloren, da nicht nur deine Muskeln, sondern auch deine Nerven (Gehirn) ermüden.
Hallo silki, das du beides trainieren willst, ist ja schon mal sehr gut, es gibt genügend Leute, die es im Studio nur aufs Krafttraining auslegen. Grundsätzlich ist es am besten, wenn du Ausdauer und Krafttraining trennst und des an unterschiedlich Tagen machst. Wenn du beides an einem Tag machen willst, musst du beides verkürzen und trainierst nicht unbedingt ausreichend. Du kannst es natürlich machen, dann würd ich aber minimum eine drei viertel Stunde Ausdauer machen un danach noch Krafttraining.
Zum Aufwärmen fast zu lang und für die Kondition fast zu kurz. Aber du fängst ja gerade erst an. Da würde ich 10-15min aufwärmen, dann Geräte und am Schluss nochmal mindestens eine halbe Stunde auf den Crosstrainer.
Meist 10-15 min. Laufband oder 10 min. Crosstrainer. Lieber aber Laufband, da komme ich dann eher entspannt runter vom Tag um dann mich nochmal körperlich anzustrengen.

Meistens geh ich 15 Minuten auf den Crosstrainer, da wird der ganze Körper gefordert, und ich fühl mich so richtig aufgewärmt.